Streithansln spendeten nun für guten Zweck. Was mit einem Geschenk an Flüchtlinge begann, endete nun mit Geld für St.-Anna-Kinderspital und Strasshofer „Tafel“.

Update am 17. September 2017 (12:22)
Gastronom Andreas Hirsch spendete rund 2.400 Euro für das St.-Anna-Kinderspital. FP-Bezirkschef Herbert Steindl spendete an die „Tafel Strasshof“.
privat, Schindler

Mit einer Fahrrad-Spende der Grünen an junge Flüchtlinge (die NÖN berichtete) hatte sie begonnen – mit genau 2.443,54 Euro für die St.-Anna-Kinderkrebshilfe und einer Spende an die „Tafel Strasshof“ endete nun die Challenge „Windelhosenkünstler gegen FPÖ-Bezirksorganisation“.

Rückblick: Die Grünen-Spende an in Gänserndorf lebende Flüchtlinge hatte die FP schon im Frühjahr in Rage versetzt. Der mittlerweile verstorbene Stadtrat Rainer Elendner sprach von „fehlgeleiteter Willkommenskultur“, FP-Bezirkschef Herbert Steindl wollte lieber bedürftige Österreicher mit Spenden unterstützt sehen.

Windelhosenkünstler gegen FPÖ-Bezirksorganisation

Dies rief auch den Gänserndorfer Gastronom Andreas Hirsch aka „Extremhirsch“ aka „Windeljesus“ (nach einem Auftritt bei der Gänserndorfer Sommerszene 2016) auf den Plan, der von Steindl prompt in den Ring gebeten wurde und die Challenge „Windelhosenkünstler gegen FPÖ-Bezirksorganisation“ ausrief. Er wettete, mehr Spenden für das St.-Anna-Kinderspital sammeln zu können als die gesamte FP-Bezirksorganisation.

Mit dem Ergebnis zeigte sich Hirsch nun zufrieden und verkündete auf Facebook: „Ganz herzlichen Dank an alle, die die Aktion unterstützt haben. Besonderen Dank natürlich an Herbert Steindl, ohne den die Aktion nie zustande gekommen wäre.“ Für Steindl selbst sei der Wettstreit abgeschlossen, er habe die „Tafel Strasshof“ aus eigener Tasche mit einem namhaften Betrag unterstützt.