Verräterische Spur an Bierdosen überführte Täter. Moldauer kassiert für Hauseinbrüche in Strasshof Zusatzstrafe von zwei Jahren Gefängnis.

Von Jutta Hahslinger. Erstellt am 23. Januar 2018 (04:00)
Symbolbild

Im November vergangenen Jahres wurde der 36-jährige Moldauer Valeriu C. wegen Einbruchsdiebstählen in Wohnstätten in Deutsch-Wagram zu 20 Monaten, davon drei Monate unbedingt, verurteilt.

DNA-Spuren überführten 36-Jährigen

Bevor sich die Gefängnispforten für den Moldauer öffneten, konnten ihm noch weitere Einbrüche in Wien, Deutsch-Wagram und Strasshof zugeordnet werden: Der 36-Jährige hatte sich an den Tatorten einige Bierchen genehmigt und die Dosen achtlos weggeworfen. Verhängnisvoll, denn die DNA-Spuren überführten den 36-Jährigen.

Machte C. bei der Polizei noch keine Zugeständnisse, legte er vor Gericht ein Geständnis ab. Verhalten zeigte er sich nur, als die Sprache auf seine Mittäter (gesondert verfolgt) kam, und er wollte zum Großteil als Solist agiert haben.

Fenster mit Stein zertrümmert

„Sie waren ja nicht von der leisen Sorte. Mit einem Stein zertrümmerten sie Fenster und drangen in die Häuser ein. Dabei haben Sie die Anwesenheit der Bewohner in Kauf genommen“, führte Richter Helmut Neumar das kaltschnäuzige Vorgehen an. Er habe ja nicht viel erbeutet, nur Kleidung, Schuhe, Elektrogeräte und manchmal ein bisserl Geld, bejammert der Moldawier die geringe Ausbeute.

„Immerhin kommen Sie auf einen Schadensbetrag von über 7.000 Euro. Mag sein, dass das für Sie nicht viel ist. Aber eine Garantie für Einbrecher gibt es nicht“, kommentiert der Richter ätzend und verhängt über den Modauer eine Zusatzstrafe von zwei Jahren unbedingt. Nicht rechtskräftig.