Zwei Jugendliche bei Verkehrsunfall getötet. Zwei Jugendliche (16 und 17 Jahre) starben in einem Sportwagen.

Von Stefan Havranek. Update am 04. August 2019 (14:50)
APA/FF WITTAU

Bei einem tragischen Verkehrsunfall auf der B3 zwischen Wittau und Probstdorf im Gemeindegebiet von Groß-Enzersdorf kamen am Samstagabend zwei Jugendliche ums Leben. Die Opfer waren der Polizei zufolge 17 und 16 Jahre alt. Zwei Autos waren kollidiert. Die Karambolage forderte zudem zwei Verletzte. Fünf Feuerwehren und der Rettungsdienst waren im Einsatz.

Im Katastralgemeindegebiet von Wittau waren der 17- und der 16-Jährige in einem Sportwagen unterwegs. Aus bisher ungeklärter Ursache kollidierte das Auto der beiden mit einer entgegenkommenden Kombi, der von einem 47-jährigen Wiener gelenkt wurde. Beifahrer war ein 50-Jähriger Mann aus Wien.

Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurden beide beteiligten Autos massiv beschädigt. Die beiden Fahrzeuginsassen des Sportwagens wurden dabei in ihrem Pkw eingeschlossen und erlitten tödliche Verletzungen.

Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen

Die Unfallfahrzeuge wurden stabilisiert und abgesichert. Vorsorglich wurde ein Brandschutz aufgebaut. Mit mehreren hydraulischen Rettungsgeräten befreiten Feuerwehrleute die beiden Männer aus dem Fahrzeug. Vom anwesenden Notarzt konnte nur noch der Tod festgestellt werden. Zeitgleich versorgten Einsatzkräfte die Fahrzeuginsassen des zweiten am Unfall beteiligten Pkw. Die beiden mussten mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Landeklinikum Mistelbach transportiert werden.

Die Unfallwracks wurden mit Feuerwehrfahrzeugen vom Ort des Geschehens entfernt. Die Donau-Bundesstraße (B3) war für die Dauer des Einsatzes für den Verkehr gesperrt, eine lokale Umleitung wurde eingerichtet. Warum der 17-Jährige mit dem Auto auf die Gegenfahrbahn geraten war, stand laut Polizei vorerst nicht fest.

Wittaus FF-Kommandant und Einsatzleiter Andreas Ryva schildert die tragischen Momente: „Wir wurden gegen 16.30 Uhr mit mehreren anderen Feuerwehren zu einem Unfall mit einer eingeklemmten Person alarmiert. Als ich am Einsatzort eintraf, kam mir schon der Notarzt entgegen und teilte mir mit, dass die beiden Insassen des involvierten Sportwagens verstorben waren.“

Nach den notwendigen Bergungstätigkeiten am Unfallort hatten die beteiligten Florianijünger die Gelegenheit, sich von einem Kriseninterventionsteam betreuen zu lassen. „Das wurde eigentlich für die Angehörigen der Opfer gerufen, es waren jedoch keine anwesend. Und so eine Situation ist natürlich auch für alle beteiligten Feuerwehrleute psychisch extrem belastend“, weiß der FF-Kommandant.