Unfälle häufen sich: Mutter sammelt Unterschriften. Verkehr bei Billa-Kreuzung soll beruhigt werden. Katharina Müllner sammelte Unterschriften. Gemeinde hat Prüfung beantragt.

Von Ulla Kremsmayer. Erstellt am 23. November 2018 (07:09)
Katharina Müllner und ihre Mitstreiter verlangen einen Initiativantrag zur Verkehrsberuhigung bei der Billa-Kreuzung.
Kremsmayer

Katharina Müllner klagt: „Es ist mir unverständlich, dass der Bau eines Kreisverkehrs in Raasdorf ermöglicht, jener für den Kreuzungsbereich beim Billa jedoch abgelehnt wurde.“

Hier komme es seit Jahren auffallend häufig zu Verkehrsunfällen. Dabei handle es sich nicht nur um Blechschäden, sondern auch um Unfälle mit Schwerletzten bis hin zu Toten.

Die Mutter sammelte mittlerweile über 120 Unterschriften. 165 braucht sie, um damit in den Gemeinderat vorzudringen. Die Initiatorin der Aktion erzählt: „Viele fahren viel zu schnell, drängeln, überholen trotz Sperrflächen. Und es fehlt eine Abbiegespur.“ Sie appelliert an das Gewissen der politischen Vertreter, hier endlich zu handeln.

SP-Bürgermeisterin Monika Obereigner-Sivec kennt das Problem: „Wir haben längst ein Ansuchen um Prüfung an die Bezirksbehörde geschickt.“ Sie freut sich über die Unterstützung seitens der Oberhausener: „Das kann dem Anliegen mehr Nachdruck verleihen.“