Zittern um Sommerszene in Gänserndorf. Gemeinde plant, beliebte Freiluft-Konzertreihe heuer zu veranstalten. Im Notfall – sollten die Infektionszahlen zu hoch sein – muss sie kurzfristig abgesagt werden.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 25. Februar 2021 (04:18)
Ein Bild aus besseren Tagen: Hunderte Besucher tummelten sich auf der Gänserndorfer Sommerszene. Ob dies heuer wieder so sein wird?
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 Auch die Bezirkshauptstadt hat es mit ihren Planungen von Veranstaltungen nicht leicht. Schon letztes Jahr musste die beliebte Sommerszene Corona-bedingt ins Wasser fallen. Heuer ist man etwas zuversichtlicher und plant, als ob die Welt in Ordnung wäre – ohne natürlich zu wissen, wie die Lage im Sommer tatsächlich sein wird.

ÖVP-Bürgermeister René Lobner erklärt im NÖN-Gespräch: „Die Bands, die letztes Jahr nicht auftreten konnten, werden eins zu eins für dieses Jahr verpflichtet. Hoffen wir, dass die Veranstaltungsreihe auch wirklich über die Bühne gehen kann.“ Man werde auf jeden Fall auf alles vorbereitet sein: „Zum Beispiel auf die Kontrolle von negativen Corona-Tests bei den Eingängen.“

Der Stadtchef weiß, dass die Menschen „danach gieren, wieder an kulturellen und gesellschaftlichen Events teilzunehmen“. Deshalb werden die Gemeinde und der Verein KiG (Kultur in Gänserndorf), die gemeinsam die Sommerszene organisieren, alles tun, um die traditionelle Open-Air-Konzertreihe heuer auf die Beine zu stellen. Lobner: „Auch, wenn dies bedeutet, dass wir eine Beschränkung der Besucherzahl vornehmen müssen.“

Outdoor sei natürlich alles einfacher als indoor. Trotzdem: Sollte die Corona-Situation im Sommer aus dem Ruder laufen bzw. sollten es die Infektionszahlen nicht zulassen, müsse die Sommerszene wieder abgesagt werden. „Wir sind darauf eingestellt, dass wir unter Umständen sehr kurzfristig reagieren müssen“, so der Bürgermeister.

Auch die diesjährige Gänserndorfer Sommerszene würde Ende Juni/Anfang Juli starten und an den Wochenenden bis Mitte August die Gäste musikalisch sowie kulinarisch verwöhnen.