Gemeinde Loimersdorf testet zwei Mal. Auch im brandneuen Loimersdorfer Feuerwehrhaus wird mittwochs in fremden Nasen gebohrt. Sonntags gibt es die Teststraße im Engehartstettener Gemeindezentrum.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 01. Mai 2021 (04:05)
ÖVP-Bürgermeister Josef Reiter (3.v.r.), ÖVP-Vizebürgermeister Christian Palka (r.), Unterabschnittskommandant Leopold Sabeditsch (FF Markthof, 6.v.l.), Silvia Edlinger (7.v.l.) und Lukas Topf (5.v.l., beide vom Roten Kreuz) mit Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren Loimersdorf, Groißenbrunn und Markthof.
Gemeinde Engelhartstetten, Gemeinde Engelhartstetten

Seit Anfang April gibt es in der Marktgemeinde Engelhartstetten eine zweite Covid-19-Teststraße, die jeden Mittwoch von 17 bis 21 im Feuerwehrhaus in Loimersdorf geöffnet hat. Betrieben wird die Teststraße gemeinsam von den Freiwilligen Feuerwehren Loimersdorf, Groißenbrunn und Markthof. Die Testabnahme wird von Mitgliedern des Roten Kreuzes durchgeführt.

ÖVP-Bürgermeister Josef Reiter führt aus: „Mit der zweiten Teststraße können wir den aktuellen Bedarf an Testungen hervorragend abdecken und sind auch auf eine mögliche höhere Nachfrage nach dem Ende des derzeitigen Lockdowns bestmöglich vorbereitet. Ich bedanke mich bei allen Mitgliedern der drei Freiwilligen Feuerwehren und des Roten Kreuzes dafür, dass sie sich jede Woche Zeit nehmen und die Teststraße betreiben.“

„Mit der zweiten Teststraße können wir den aktuellen Bedarf an Testungen hervorragend abdecken.“Bürgermeister Josef Reiter

Für Unterabschnittsfeuerwehrkommandant Leopold Sabeditsch ist das Ehrensache: „Als Freiwillige Feuerwehren sind wir immer dazu bereit, den Menschen in Krisensituationen zu helfen. Mit der Mitarbeit bei der Teststraße leisten wir auch jetzt wieder unseren Anteil. Für uns ist es auch selbstverständlich, dass wir als Freiwillige Feuerwehren Hand in Hand arbeiten und Aufgaben wie den ständigen Betrieb in einer Teststraße gemeinsam bewältigen.“

Das Feuerwehrhaus in Loimersdorf ist eines von drei Feuerwehrhäusern in der Marktgemeinde Engelhartstetten, die erst letztes Jahr teilweise neugebaut und vollständig runderneuert worden sind. „In einer Krisensituation wie der Pandemie zeigt sich, wie wichtig eine gut ausgebaute Feuerwehrinfrastruktur ist, besonders in Ortschaften, in denen es keine anderen Einrichtungen für Großereignisse gibt“, so Sabeditsch – er war für die Renovierungen zuständig – abschließend.