Eichen-Prozessionsspinner: Gefahr ist bald gebannt. Die gefährliche Raupe verwandelt sich bald in einen harmlosen Falter.

Von Robert Knotz. Erstellt am 25. Juli 2019 (04:20)
Symbolfoto: Shutterstock/Ben Schonewille
Der Eichen-Prozessionsspinner kann bei Menschen gesundheitliche Probleme verursachen.

So wie im letzten Jahr wütete auch heuer der Eichen-Prozessionsspinner im Sparta-Wald zwischen Deutsch-Wagram und Strasshof. Die Stadtgemeinde wies mit Schildern auf die gefährliche Larve hin. Die Raupenhüllen sind mit mikroskopisch kleinen Haaren mit Widerhaken ausgestattet.

Gemeinde
Die Stadtgemeinde warnte mit Hinweisschildern eindringlich vor Kontakt mit der Raupe.

Diese können bei Menschen Rötungen, Juckreiz und heftige Hautauschläge verursachen. Die Härchen halten sich auch an den Kleidern und Schuhen und lösen bei Berührungen stets neue toxische Reaktionen aus. Die fast unsichtbaren Brennhaare dringen leicht in die Haut und Schleimhaut ein und setzen sich dort mit ihren Häkchen fest. Das Einatmen der Haare kann zu Bronchitis, schmerzhaftem Husten und Asthma führen. Außerdem gelten die Tiere als Schädlinge, weil sie Lichtungs- oder Kahlfraß verursachen.

In etwa einer Woche sollte die Gefahr gebannt sein: Die Larven verwandeln sich in Falter. Die Stadtgemeinde warnt aber eindringlich davor, die Befallsgebiete aufzusuchen, denn im dritten und letzten Stadium sollen die Raupen am gefährlichsten sein.