Hochwasserschutz: Ist Biber töten sinnvoll?. Grüne trafen sich mit Experten Wolfgang Neudorfer und diskutierten Problematik.

Erstellt am 25. Januar 2017 (04:12)
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Grünen-Gemeinderat Lukas Schwarz, die Grünen-Landtagsabgeordneten Amrita Enzinger und Madeleine Petrovic und Marchfeldkanal-Geschäftsführer Wolfgang Neudorfer (v.l.).
Grünen

„Biber kontra Hochwasserschutz“ war das Thema eines Arbeitsgespräches zwischen den Grünen-Landtagsabgeordneten Madeleine Petrovic und Amrita Enzinger sowie Grünen-Gemeinderat Lukas Schwarz (Leopoldsdorf) und Wolfgang Neudorfer von der Betriebsgesellschaft Marchfeldkanal.

„Aktuell gibt es rund 250 Biber entlang des Marchfeldkanals und es werden jährlich mehr. Der Nager hat keine natürlichen Feinde und ist die größte Gefahr für den Hochwasserschutz. Deshalb wurden artgerechte Tötungen seitens des Landes NÖ erlaubt und eingeleitet“, erläuterte Neudorfer.

Die Grünen sind sich bei der Biber-Frage unschlüssig: „Wir sind natürlich um das Leben jedes Bibers bemüht, wissen aber auch, dass gerade in unserer Region Hochwasser-Schutzmaßnahmen notwendig sind“, argumentierte Enzinger. Laut Neudorfer werden die untergrabenen Hochwasser-Schutzdämme im Laufe des Jahres saniert.

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