Mit dem Stadtchef im Wirtshaus. VP-Bürgermeister Friedrich Quirgst lud zu einer interessanten Gesprächsrunde.

Von Robert Knotz. Erstellt am 29. September 2018 (05:22)
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VP-Bürgermeister Friedrich Quirgst mit VP-Vizebürgermeisterin Andrea Schlederer, Stadt- und Gemeinderäten sowie Besuchern.
Knotz

Am Donnerstag lud VP-Bürgermeister Friedrich Quirgst zum Stammtisch ins Restaurant Seinerzeit. „Eine kleine, aber feine Runde“, bemerkte der Stadtchef zur Begrüßung und berichtete zur Einleitung über abgeschlossene, laufende und künftige Projekte der Stadtgemeinde.

„Die alten Geschäfte am Marktplatz wurden bereits abgerissen. Dort werden Geschäfte, Wohnungen, eine Tiefgarage und ein Veranstaltungssaal gebaut (die NÖN berichtete, Anm.). Förderungen des Landes wurden bereits zugesagt“, so Quirgst. Zum Thema Anschaffung eines Elektroautos für den Bauhof tauchten die ersten Fragen auf.

"Haben das Thema nicht aus den Augen verloren"

Eine Besucherin wollte wissen, ob es sich lohnt, höhere Anschaffungskosten wegen eines E-Fahrzeugs in Kauf zu nehmen. „Das Fahrzeug wird zur Entleerung der Müllbehälter verwendet. Mit einem treibstoffbetriebenen Auto müsste man entweder den Motor laufen lassen, oder ihn einige hundert Mal abstellen und starten. Für so ein Einsatzgebiet ist ein Elektroauto optimal“, antwortete der Stadtchef. Ein weiteres Thema waren die auf den Gehsteig hängenden Sträucher, die aus den Grundstücken wuchern. „Bitte eine Meldung mit Foto an die Stadt machen, die Besitzer werden aufgefordert, den Missstand zu beseitigen“, so VP-Verkehrsstadträtin Ulla Mühl-Hittinger. Ein weiterer Gast fragte nach Konsequenzen, falls der Grundstücksbesitzer nicht reagiert. „Wir können eine ,Ersatzvornahme‘ durchführen und dem Eigentümer die Kosten in Rechnung stellen“, antwortete der Bürgermeister.

„Wird es künftig für Urnen auch Wiesenbestattungen am Friedhof geben?“, wollte ein Gast wissen. VP-Stadtrat Franz Spehn hatte die Antwort parat: „Wir haben das Thema nicht aus den Augen verloren und gemeinsam mit einem Architekten einen Plan dafür entworfen. In ein bis zwei Jahren wird es auch diese Form der Bestattung geben.“ Der Stadtchef plant noch weitere Stammtische im nächsten Jahr.