NÖN-Gespräch: Viele Vorhaben für 2018. Für VP-Bürgermeister Friedrich Quirgst ist die Neugestaltung des Zentrums vorrangig. Er sprach über dieses und weitere interessante Projekte im heurigen Jahr.

Von Robert Knotz. Erstellt am 10. Januar 2018 (04:04)
VP-Bürgermeister Friedrich Quirgst blickt zuversichtlich ins neue Jahr. Für ihn gilt es, mehrere wichtige Projekte im heurigen Jahr umzusetzen.
Gemeinde

In der Stadtgemeinde werden im Jahr 2018 einige Projekte realisiert. Eines davon ist die Neugestaltung des Zentrums beim Marktplatz (die NÖN berichtete bereits darüber). VP-Bürgermeister Friedrich Quirgst erläutert im NÖN-Exklusiv-Interview Details.

NÖN: Was ist Ihr größtes Projekt im heurigen Jahr?

Quirgst: Das größte Projekt ist zweifelsohne die Neugestaltung des Zentrums. Hier konnte ich vor Weihnachten den Baubescheid für das neue Gebäude mit Geschäften und geförderten Wohnungen ausstellen, sodass die Umsetzung nun beim Bauträger EGW Heimstätte liegt. Beim zweiten Teil des Projektes mit der Neugestaltung des Marktplatzes, der Erweiterung der Tiefgarage und der Errichtung eines Kultur- und Veranstaltungssaales werden die Einreichunterlagen erstellt und sind Gesamtkosten von über 3 Mio. Euro veranschlagt, die jedoch nur zum Teil 2018 schlagend werden.

„Mir ist es wichtig, den jungen Menschen in der eigenen Gemeinde eine Perspektive zu geben.“ VP-Bürgermeister Friedrich Quirgst

Im neuen Gebäude werden sich auch Wohnungen befinden. Gibt es weitere Vorhaben am Wohnbausektor?

Quirgst: Am 15. Jänner findet der Spatenstich für das „Junge Wohnen“ mit insgesamt 35 Wohneinheiten, die in zwei Abschnitten errichtet werden, statt. Dies ist das erste Projekt, das 2018 in die Umsetzungsphase kommt. Es wird von einem gemeinnützigen Wohnbauträger, gefördert vom Land NÖ, realisiert. Mir ist es wichtig, dass wir den jungen Menschen in der eigenen Gemeinde eine weitere Perspektive geben.

Im vorigen Jahr wurde die zweite Phase der Kanalsanierung abgeschlossen, wie geht es nun weiter?

Quirgst: Die Generalsanierung des gesamten Kanalnetzes unserer Stadt sollte 2018 abgeschlossen werden. Es sind dafür 550.000 Euro vorgesehen. Das Projekt stellt für mich auch eine wichtige Umweltinvestition dar.

Bleiben wir beim Thema Umwelt. Was ist auf diesem Sektor geplant?

Quirgst: Im Umweltbereich wollen wir mit vier neuen Photovoltaikanlagen, drei auf Kindergärten und eine auf dem neuen Wasserwerk neben der Park&Ride-Anlage, Elektroladestationen und einem Elektrofahrzeug für den Bauhof weitere Akzente setzen.

Die Erhaltung bestehender Anlagen ist eine große Herausforderung für die Stadtgemeinde. Ist diesbezüglich für das Jahr 2018 etwas geplant?

Quirgst: Die bestehenden Wasserwerke werden mit einem Betrag von 200.000 Euro – sowohl elektrisch als auch steuerungstechnisch – wieder auf den letzten Stand gebracht. Auch die Erneuerung von Verbindungsleitungen und bauliche Maßnahmen sind unbedingt erforderlich.

Was ist beim Thema Straßenbau angedacht?

Quirgst: Selbstverständlich ist im Straßenbau und bei der Straßenerhaltung immer sehr viel zu tun und für 2018 sind hier immerhin 675.000 Euro im Budget veranschlagt.