Quirgst: Kein Amtsmissbrauch, Verfahren eingestellt. Nach SP-Anzeige sieht Staatsanwaltschaft von weiterer Verfolgung ab. VP-Stadtchef Quirgst fühlt sich bestätigt.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 02. April 2019 (08:58)
Gemeinde
Die Anzeige gegen VP-Bürgermeister Friedrich Quirgst wegen Amtsmissbrauchs wurde eingestellt.

Wie die NÖN mehrfach berichtete, erhob SP-Gemeinderat Gustav Ewald in seiner Funktion als Obmann des Prüfungsausschusses schwere Vorwürfe gegen VP-Bürgermeister Friedrich Quirgst.

Es ging um eine im Jahr 2018 überwiesene Rechnung der Stadtgemeinde an eine Firma in Höhe von rund 770 Euro, die jedoch von der ÖVP bezahlt hätte werden sollen. Nach Bekanntwerden wurde der Betrag sofort rücküberwiesen. Quirgst rechtfertigte sich damals mit der Begründung, dass es sich bei der Zahlung um einen Irrtum gehandelt habe.

Im Februar 2019 erstattete Ewald Anzeige bei der Staatsanwaltschaft wegen Amtsmissbrauchs. Diese Anzeige wurde laut Quirgst im März eingestellt, da „kein tatsächlicher Grund zur weiteren Verfolgung besteht“, wie es in der Begründung zur Einstellung des Verfahrens heißt.

„Darüber bin ich natürlich sehr froh, denn ich arbeite mit viel Engagement für Deutsch-Wagram. Andere wollen nur streiten und diffamieren“, kommentiert Quirgst die von ihm erwartete Einstellung. Im Laufe der Jahre wurden gegen den Stadtchef mehrere Anzeigen wegen Amtsmissbrauchs erstattet.

Laut Quirgst waren die Vorwürfe alle parteipolitisch motiviert. „Es konnte nie das geringste Fehlverhalten festgestellt werden“, so der Bürgermeister.