Silber für den Promi-Wirt Peter Großmann

Dem umtriebigen Marchfelderhof-Chef Peter Großmann wurde hohe Auszeichnung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner im St. Pöltener Landhaus verliehen.

Robert Knotz Erstellt am 10. Oktober 2021 | 05:24
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Marchfelderhof-Chef Peter Großmann wurde von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mit dem Silbernen Verdienstzeichen der Republik ausgezeichnet.
Foto: NLK Pfeiffer

Der langjährige Marchfelderhof-Geschäftsführer und jetzige Chef, Peter Großmann, erhielt das Silberne Verdienstzeichen der Republik Österreich. In einem Festakt im St. Pöltner Landhaus wurde Großmann von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner die Auszeichnung am Dienstag verliehen.

Bereits in der Tourismusschule in St. Pölten wurde der damals Auszubildende auf das Traditionslokal im Wiener Umfeld aufmerksam. Großmann bewarb sich dort kurzerhand um ein Praktikum. Aus den geplanten drei Monaten wurden fast 40 Jahre. „Vielleicht spielte auch meine Erziehung – meine Eltern waren Geschäftsleute im Waldviertel – für mein unternehmerisches Denken eine Rolle. Dies dürfte der Besitzerfamilie Hilde Faltus-Bocek und Gerhard Bocek gefallen haben“, erzählt Großmann.

Auf jeden Fall ließen die beiden ihn damals in alle erdenklichen Abteilungen des Hauses Einblick nehmen. Vom Service über die Küche, Administration und Verwaltung durfte der Praktikant in allen Bereichen mitarbeiten. Auch an den geschäftlichen Besprechungen durfte er nach kurzer Zeit schon teilnehmen.

Über 100 Lehrlinge ausgebildet

Nach seiner Ausbildung blieb er dem Marchfelderhof treu, wurde alsbald befördert und war auch Entscheidungsträger im Unternehmen. Seit Ende der 90er-Jahre ist Großmann Geschäftsführer und Mitgesellschafter.

„Im Laufe dieser Zeit habe ich über 100 Lehrlinge ausgebildet! Es wurden unter meiner Aufsicht viele bauliche Veränderungen vorgenommen. Von etlichen Sicherheitsvorkehrungen für Mitarbeiter und Gäste über Energiesparmaßnahmen, bis zur Einführung von neuen Kassen- und Warenwirtschaftsprogrammen ist der Marchfelderhof ein hochmoderner Betrieb geworden, der keinen Vergleich zu scheuen braucht“, so Großmann stolz.

Stolz ist er auch auf seine fast 60-köpfige Crew – und darauf, dass das Lokal trotz laufender und hoher Investitionen schuldenfrei ist. Man habe keine Kredit- oder Leasingverpflichtungen und genieße bei Lieferanten höchstes Ansehen. Für Großmann wäre ein Leben ohne den Marchfelderhof „unvorstellbar“.