Spenden-Aktion: 5.500 Euro für Brandopfer. SPÖ, Kinderfreunde und Volkshilfe organisierten die Soforthilfe und ein Benefiz-Event.

Von Robert Knotz. Erstellt am 07. Dezember 2018 (04:00)
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Volkshilfe-Ortsvorsitzende Ulrike Wehofer, die Organisatorin Brigitte Adelhofer-Pozarek (2.v.l.), SP-Stadtrat Harald Nikitscher, die SP-Stadträte Jacqueline Wehofer (6.v.l.), Eva Ewald (7.v.l.), Herbert Jeindl (2.v.r) und Robert Stastny (r.) sowie Kinderfreunde-Obfrau Silvia Kurz mit einigen der zahlreichen Helfer.
privat

„Die Benefizveranstaltung zugunsten der Brandopfer vom Lindenhof übertraf alle Erwartungen“, so SP-Stadtrat Harald Nikitscher stolz. Über 5.500 Euro wurden gesammelt und kürzlich an die Betroffenen übergeben.

Wie die NÖN berichtete, kam es nach der Brandkatastrophe am 13. Oktober, bei der sechs Wohnungen durch das Feuer komplett verwüstet wurden, zu einer spontanen Hilfsaktion der SPÖ, der Kinderfreunde und der Volkshilfe. Es wurden Übergangswohnungen organisiert und Sachspenden lukriert. Auch eine finanzielle Soforthilfsaktion wurde gestartet und – was besonders wichtig war – die Betroffenen wurden auch durch Gespräche betreut. Weiters gab es ein Benefiz-Event, das im Volkshaus über die Bühne ging.

Vier Profi-DJs der Stadt an einem Table

Wie groß die Hilfsbereitschaft war, zeigte sich sogar im musikalischen Teil der Veranstaltung. „DJ Showtime“, „DJane Ildy“ und der aktuell international sehr erfolgreiche „DJ Ostkurve“ unterstützten Nikitscher, alias „DJ Harry“, im Unterhaltungsteil. Aber es gab nicht nur Unterhaltung: Interviews mit Betroffenen, der Feuerwehr und Organisatorin Brigitte Adelhofer-Pozarek waren ebenfalls sehr emotionelle Programmpunkte. Seitens der Stadt werden die Mietkosten des Veranstaltungssaales in einer eilends von Nikitscher verlangten Sondersitzung als Spende ersetzt.

Ebenso wurde ein grundsätzlicher Beschluss zur Errichtung eines gemeindeeigenen Sozialhilfefonds gefasst, damit in Zukunft auch seitens der Stadtgemeinde offizielle finanzielle Hilfe erfolgen kann. Zwischenzeitlich musste eine weitere Wohnung aufgrund der Schäden durch das Löschwasser und Schimmelbefall gesperrt werden. „Auch hier wurde schnellstmöglich eine Ersatzwohnung und finanzieller Ersthilfe organisiert“, schließt Nikitscher.