Stadt will ohne Öl heizen

Förderungen, auch für Private, sollen den Umstieg auf erneuerbare Energie in Deutsch-Wagram forcieren.

Erstellt am 26. November 2021 | 04:46
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enu-Geschäftsführer Herbert Greisberger, ÖVP-Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Stadtrat Johannes Kozlik und Grünen-Gemeinderätin Bettina Bergauer (v.l.).
Foto: enu

„Die Stadtgemeinde hat dem Heizöl abgeschworen und ist Teil der Initiative ,Raus aus dem Öl‘ des Landes NÖ“, berichtet ÖVP-Stadtrat Johannes Kozlik. „Raus aus dem Öl“ habe zum Ziel, dass bis 2030 das gesamte Gemeindegebiet – also auch Privathaushalte bzw. Firmen – ölfrei wird.

„Der Umstieg von Öl auf erneuerbare Heizsysteme ist jetzt so günstig wie nie“, sind Kozlik und Grünen-Gemeinderätin Bettina Bergauer nach Gesprächen beim Energie- und Umweltgemeindetag der ,enu‘ (Energie- und Umweltagentur, Anm.) überzeugt und verweisen auf die Möglichkeiten von Bundes- und Landesförderungen. Eine Beratung sei – bis auf eine Wegpauschale von 40 Euro – kostenfrei.

Bis zu 10.500 Euro Zuschuss

Die „Erneuerbare-Wärme-Coaches“ der Energieberatung NÖ geben in einer Vor-Ort-Beratung Empfehlungen für geeignete, erneuerbare Heizsystem und umfangreiche Informationen über Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten. Gefördert wird die Umstellung eines fossilen Heizungssystems auf eine klimafreundliche Heizung.

Förderungen von bis zu 10.500 Euro betragen in der Regel rund die Hälfte der Investitionskosten für die neue Heizung. Ansuchen auf Landesförderung können bis 31. Dezember online gestellt werden.

Die „enu“ verweist auch auf eine Förderaktion des Bundes mit bis zu 7.500 Euro (max. 50 Prozent der förderungsfähigen Kosten).