Toter Hund lag im Bach. Eine Passantin entdeckte den Kadaver eines Vierbeiners mit Schussverletzungen in Deutsch-Wagram und zog diesen aus dem Wasser. Die Polizei nahm in der Folge die Ermittlungen auf.

Von Robert Knotz. Erstellt am 28. April 2021 (05:04)
Die Passantin, die den Hund fand, vermutet, dass dem Tier der implantierte Chip entfernt wurde.
privat

Eine Spaziergängerin (Name der Redaktion bekannt), die am Sonntag im Bereich des Rußbaches unterwegs war, machte eine schreckliche Entdeckung: Im Wasser lag ein Tierkadaver. „Ich sah, dass ich da nicht mehr helfen konnte, und ging nach Hause“, so die Frau, die vorerst nicht erkannt hatte, um welches Tier es sich handelte.

Doch der Vorfall ließ ihr keine Ruhe. Am Montag suchte sie nochmals die Stelle mit einem Jäger aus ihrem Bekanntenkreis auf. Es stellte sich heraus, dass der tote Vierbeiner ein Hund war. Gemeinsam mit dem Jäger zog sie ihn aus dem Wasser. „Wir sahen sofort, dass er mehrere Einschusslöcher am Körper hatte“, berichtet die immer noch geschockte Passantin. Diesen Eindruck sollen auch die von ihr alarmierten Polizeibeamten bestätigt haben. Dem Zustand des Körpers nach muss der Hund schon längere Zeit im Wasser getrieben sein.

Der Vierbeiner – er war nicht gechippt – wurde zur näheren Untersuchung mitgenommen. Die Polizei ermittelt derzeit wegen Tierquälerei gegen unbekannte Täter.