Trotz Corona gab es 20 Kultur-Events

ÖVP-Kulturstadtrat Franz Spehn zog Resümee über die Veranstaltungen in Deutsch-Wagram im vergangenen Jahr.

Erstellt am 14. Januar 2022 | 05:50
Lesezeit: 1 Min
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Im August fand der Workshop „Experimentelles Malen“ mit Walter Kupferschmidt statt. Die ungezwungene Atmosphäre ermunterte zum Experimentieren mit verschiedenen Maltechniken und Farben.
Foto: Bleich

Trotz Pandemie blickt ÖVP-Kulturstadtrat Franz Spehn auf ein erfolgreiches Jahr 2021 zurück. „Wir konnten im Vorjahr 20 Kulturveranstaltungen mit rund 500 Besuchern durchführen“, berichtet er stolz. Zusätzlich liefen im Heimat- und Napoleonmuseum (Erzherzog-Carl-Haus) einige Yoga-Kurse mit etwa 50 begeisterten Teilnehmern.#

130 Veranstaltungen mit 8.000 Gästen vor Corona

„Alle Events fanden natürlich unter den vorgeschriebenen Covid-Sicherheitsrichtlinien statt“, fügt der Kulturstadtrat hinzu und erinnert sich mit Wehmut an die Zeiten vor der Pandemie zurück: „Wir hatten rund 130 Veranstaltungen mit 8.000 Gästen vor Corona. Trotzdem freuen wir uns, dass wir zumindest diese 20 Events abhalten konnten.“

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Vernissagen zum Beispiel waren begehrte Veranstaltungen. Auch die „Lange Nacht der Museen“ lockte viele Besucher an. Ein Djembé-Trommel-Workshop, eine Feuerzeremonie und ein Mantra-Gesang gingen im Hof des Museums über die Bühne. Dort gab es auch zwei Bierverkostungen mit einem Diplom-Biersommelier. Eine Reihe von Vorträgen waren gut besucht – darunter einer über die Marchfeld-Auen und einer über die griechische Unterwelt. Ex-Landesarchäologe Ernst Lauermann präsentierte sein Buch „Pyramiden des Weinviertels“.

Einige Events gingen im Freien über die Bühne: Im Sahulkapark wurde eine Friedensandacht abgehalten. Eine Wünschelruten-Wanderung und ein Wildobst-Spaziergang führten den Rußbach entlang. Auch im Kunstpalast gab es Vernissagen, die Pfarrkirche und das Volkshaus waren Schauplätze weiterer gut besuchter Events.