Unterführung als Gefahrenstelle?. Eine Mutter und ihr Sohn hatten an derselben Stelle einen Rad-Unfall.

Von Robert Knotz. Erstellt am 16. September 2016 (05:00)
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Die Unterführung ist – von der Seite der Bundesstraße 8 gesehen – sehr unübersichtlich. VP-Bürgermeister Fritz Quirgst mahnt die Radfahrer zu besonderer Vorsicht.
NOEN, Knotz

Renate Lensch ist sauer: „Bereits im Mai wurde ich in der Eisenbahn-Unterführung Akazienweg (bei der Grillranch, Anm.) als Radfahrerin von einem anderen Radler angefahren und verletzt. Im Juni wurde mein Sohn, der ebenfalls mit dem Rad unterwegs war, an derselben Stelle von einem Radfahrer angefahren und schwer verletzt. Warum wird nichts unternommen, um diese Gefahrenstelle zu entschärfen?“

Sie habe bereits alle politischen Fraktionen der Stadtgemeinde kontaktiert und sei immer wieder vertröstet worden. Man wolle sich des Problems annehmen. Dabei hatte die Frau im Vergleich zu ihrem Sohn etwas mehr Glück: Sie erlitt eine Platzwunde auf der Stirn, die genäht werden musste, ihr kleiner Finger wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen und wird vermutlich steif bleiben. Der Unfallverursacher beging Fahrerflucht.

41-Jähriger erlitt einen Oberschenkelhalsbruch

Den 41-jährigen Sohn traf es weitaus schwerer: Er erlitt Rippenbrüche, einen Oberschenkelhalsbruch und weitere schmerzhafte Verletzungen. Laut der Frau ist die Unterführung durch ihre Schräge von der Seite der Grillranch nur schlecht einsehbar. Trotzdem fahren die entgegenkommenden Radler – teilweise auch verbotenerweise Autos – mit relativ hohem Tempo dort durch. Lensch fordert bauliche Maßnahmen, damit die Radfahrer entweder langsamer durchfahren oder absteigen müssen.

VP-Bürgermeister Fritz Quirgst kennt das Problem und meint dazu: „Es stimmt, dass dort eine Gefahrenstelle ist. Das Thema wurde schon öfter besprochen. Derzeit sind uns die Hände gebunden, weil es sich bei dem Grundstück um Privatbesitz handelt.“ Es werde an einer Lösung gearbeitet, bis dahin mahnt der Stadtchef die Radler dort zu besonderer Achtsamkeit.

"Grundstück im Privatbesitz"

Laut der Frau ist die Unterführung durch ihre Schräge von der Seite der Grillranch nur schlecht einsehbar. Trotzdem fahren die entgegenkommenden Radler – teilweise auch verbotenerweise Autos – mit relativ hohem Tempo dort durch. Lensch fordert bauliche Maßnahmen, damit die Radfahrer entweder langsamer durchfahren oder absteigen müssen.

VP-Bürgermeister Fritz Quirgst kennt das Problem und meint dazu: „Es stimmt, dass dort eine Gefahrenstelle ist. Das Thema wurde schon öfter besprochen. Derzeit sind uns die Hände gebunden, weil es sich bei dem Grundstück um Privatbesitz handelt.“ Es werde an einer Lösung gearbeitet, bis dahin mahnt der Stadtchef die Radler dort zu besonderer Achtsamkeit.