Virtueller Union-Ball: Sekt und Tanz bei Computer. Der Union-Frühlingsball ging via Bildschirm über die Bühne.

Von Robert Knotz. Erstellt am 14. Mai 2020 (03:37)
Einige der Teilnehmer am virtuellen Union-Frühlingsball, der am 2. Maionline über die Bühne ging.
Bildschirmfoto: Daniela Iser-Quirgst

Eigentlich sollte der für 25. April geplante Union-Ball zum „Event des Jahrhunderts“ werden. Doch dann kam alles anders: Covid-19 und ein allgemeines Veranstaltungsverbot brachten das Event zu Fall. Das Ballkomitee wollte sich vorerst damit abfinden. Doch nach einigen Wochen im „Shutdown“ und mit mehr Zeit ausgestattet, um sich Gedanken zu machen, kam den Verantwortlichen die Idee, einen virtuellen Ballabend zu gestalten – per Zoom-Meeting.

Es wurde sämtliches Bild- und Videomaterial aus den letzten 30 Jahren „Unionball-Geschichte“ gesammelt und damit ein Union-Frühlingsball der etwas anderen, aber sehr zeitgemäßen Art gestaltet.

Am 2. Mai ging dann der Ball im virtuellen Raum mit mehr als 100 Ballgästen aller Altersgruppen über die Bühne. Nach einer Eröffnungsrede wurde die Ball-Retrospektive gezeigt und mit großer Begeisterung online rezipiert. Zum Abschluss gab es ein gemeinsames Tanzvideo vom Ballkomitee – bestehend aus Hannes Quirgst, Anna Schweinberger, Clarissa Mühl, Johanna Lukas, Theresa Regner, Judith Quirgst, Anna-Maria Wagner und Daniela Iser-Quirgst.

„Danke allen, die unserer Einladung gefolgt sind und mit uns einen Ballabend verbracht haben, sich in Schale geworfen und mit uns und einem Gläschen Sekt angestoßen haben“, so Iser-Quirgst.

Bedanken möchte sich die Organisatorin auch bei allen Freunden und Helfern, die ihr Film- und Foto-Material zur Verfügung stellten und daraus einen interessanten und kurzweiligen Video-Zusammenschnitt produzierten.