Gefundene Kriegsrelikte wurden gesprengt. Zwei Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg wurden auf einem Acker gefunden. Sie wurden von Experten entschärft.

Update am 24. Juli 2018 (09:43)
EOR
Andreas Herrmann beim Bergen der Sprenggranate, die danach sofort unter Aufsicht entschärft wurde.

Auf einem Acker zwischen den beiden Gemeinden wurde vergangenen Freitag eine deutsche Gewehrsprenggranate sowie ein Brand- bzw. Sprenggeschoss, ebenfalls deutscher Herkunft, gefunden. Wegen der sensiblen Zündung der beiden Überbleibsel aus dem Zweiten Weltkrieg wurden diese vor Ort gesprengt.

EOR
Auch diese Gewehrsprenggranate wurde fachgerecht entschärft und entsorgt.

„Da sich Unfälle mit Kriegsmaterial in letzter Zeit sehr häufen, sei an dieser Stelle nochmals ausdrücklich gewarnt: Munition, egal welcher Art, sind keine Sammlerobjekte und schon gar kein Medium für Bastler“, so Andreas Herrmann von der EOR-Kampfmittelbergung. „Auch ist es keine Lösung, gesammeltes Material vom Vater oder Großvater irgendwo abzuladen, um Problemen mit der Behörde aus dem Weg zu gehen.“

Schon allein das Bewegen solcher Munition sei lebensgefährlich und dürfe nur von Fachkräften vorgenommen werden.