Dürnkrut

Erstellt am 11. Januar 2017, 04:32

von Nina Wieneritsch

Volksbefragung Radbrücke: Bald wird abgestimmt. Am 19. Februar sollen sich die Bürger entscheiden: March-Querung – ja oder nein?

Die EU-Gelder, die ursprünglich für die March-Brücke in Angern angedacht war, soll nun für Radfahr-Übergänge in Dürnkrut und Marchegg verwendet werden.  |  privat

Dem Initiativantrag der FPÖ, in dem gefordert wurde, dass die Entscheidung zum Radbrücken-Bau über die March der Bevölkerung überlassen werden soll (die NÖN berichtete), wurde stattgegeben. Am 19. Februar dieses Jahres sollen die Ortsbürger somit zur Wahlurne schreiten und ihre Meinung kundtun.

FP-Gemeinderätin Ernestine Soucek forderte für Dürnkrut eine Volksbefragung.  |  privat

Antragsstellerin FP-Gemeinderätin Ernestine Soucek erklärt: „Wir wollen die Leute nicht beeinflussen, sondern zu Wort kommen lassen.“ Wie steht die Partei zur Brücke? „Wir brauchen sie nicht“, formuliert Soucek ihre Ablehnung und ergänzt: „Unserer Parteilinie entspricht das Projekt nicht. Sollte es die Bevölkerung aber wollen, werden wir uns beugen.“

SP-Bürgermeister Herbert Bauch will vorerst deren Ergebnis abwarten.  |  privat

SP-Ortschef Herbert Bauch will keinen Schnellschuss starten und wartet die Befragung am 19. Februar ab – allerdings nicht, ohne die Bürger davor schriftlich sowie im Rahmen einer Info-Veranstaltung über die Pläne aufzuklären. Prinzipiell ist der Ausgang einer Volksbefragung nicht bindend, aber „es wäre natürlich unklug, im Gemeinderat gegen das Ergebnis zu entscheiden“, sagt Bauch.

Mehr zur Radbrücke in Marchegg:  Artikel #34126214