Pfarrer Josef Antoci: „Ich geh’ dorthin, wo man mich braucht“

Erstellt am 08. Mai 2022 | 05:37
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8345965_mar18sw_antoei.jpg
Josef Antoci hat seine Schäfchen ins Herz geschlossen und arbeitet mit Leib und Seele als Pfarrer.
Foto: Vera Coursolle
Diözesanpriester Josef Antoci hat sich mittlerweile gut in der Gemeinde Dürnkrut eingelebt. Zuvor war er unter anderem in Wien tätig.
Werbung

Diözesanpriester Josef Antoci hat sich seit seiner Versetzung von Wien nach Dürnkrut/Waidendorf im letzten September des Vorjahres schon gut eingelebt. Die Kommunionsfeier am vergangenen Wochenende bot Anlass, mit ihm zu sprechen und ihn näher vorzustellen.

Der neue Priester, der die Pfarre vom Franziskanerbruder Elias Unegg übernahm, ist 55 Jahre alt und stammt aus dem 12.000-Seelen-Dorf Săbăoani in Rumänien, aus dem gleich drei Bischöfe stammen.

Er begann seine kirchliche Laufbahn als Ministrant mit sechs Jahren und übte diese Funktion zwölf Jahre lang aus. Dann studierte er Theologie und schloss mit dem Doktorat ab. Nun ist er seit 25 Jahren in Österreich und seit mittlerweile 30 Jahren in der katholischen Kirche tätig, zuletzt war er im dritten Wiener Gemeindebezirk im Einsatz.

Jede Ortschaft hat seine eigene Kultur

Auf die Frage, wie es denn sei, sein vertrautes Umfeld und seine Glaubensgemeinschaft regelmäßig verlassen zu müssen, meint Antoci: „Wir sind das gewöhnt, für mich ist das kein Problem. Die Entscheidung trifft Kardinal Schönborn. Es hieß, man braucht mich in Dürnkrut/Waidendorf. Es ist überall eine große Herausforderung mit neuem Potenzial. Jede Ortschaft hat seine eigene Kultur.“

Im dritten Wiener Gemeindebezirk sei es anders gewesen als in Floridsdorf und auch hier sei für ihn einiges neu. Traditionen, wie Bittgänge und Prozessionen, gab es in Wien nicht. Ebenso wenig die Beteiligung von Eltern bei Vorbereitungen im Dienste des Glaubens. Kirchgeher beschreiben ihn als ruhigen, geduldigen Menschen.

Werbung