Bloggerin Verena Pelikan wurde Opfer von Betrügern. Verena Pelikan stieß auf 1:1-Fälschung ihrer Internetseite. Mittlerweile wurde diese aber vom Netz genommen.

Von Manuel Mattes. Erstellt am 03. Februar 2021 (04:48)
Verena Pelikans Foodblog wurde dreist kopiert.
privat

Für die erfolgreiche Foodbloggerin Verena Pelikan, Eigentümerin der gleichnamigen Werbeagentur und Unternehmensberatung mit eigenem Koch-, Foto- und Seminarstudio „SchlossStudio“ im Ebenthaler Schloss, begann das Jahr 2021 mit einem riesigen Schock: Vor Kurzem bemerkte sie, dass ihr Foodblog (www.sweetsandlifestyle.com ) – mit über 10 Millionen Seitenaufrufen 2020 einer der beliebtesten seiner Art in Österreich und Deutschland – dreist kopiert worden war.

Anzeige erstattet

„Der komplette Inhalt meiner Internet-Seite – inklusive Fotos, Texte und Videos – schien auf einer anderen Domain auf. Sogar das Impressum wurde übernommen und lautete auf meinen Namen“, so Pelikan entsetzt. Die Fälschung sei derart professionell erfolgt, dass die Bloggerin selbst zuerst sogar glaubte, auf ihrer eigenen Website zu sein. Sie erstattete umgehend Anzeige bei der Polizei, die die Sache dann an die Staatsanwaltschaft weiterleitete.

Aufgrund der Tatsache, dass die Täter ja grundsätzlich von der ganzen Welt aus operieren können, gestaltet sich die Suche nach den Kriminellen natürlich schwierig. Einen Teilerfolg konnte Pelikan allerdings mittlerweile erzielen. Sie eruierte, dass die Inhalte der gefälschten Website auf einem Server in Kalifornien liegen. Der Server-Betreiber nahm die Website daraufhin vom Netz. Man kann derzeit nicht auf sie zugreifen. Die Gefahr, dass sie jederzeit wieder Opfer eines solchen Delikts werden könnte, schwebt aber wie ein Damoklesschwert über Pelikan. Die schon sehr hohen Sicherheitsmaßnahmen wurden verschärft.

Auf Pelikans Foodblog findet man Rezepte, die man einfach daheim nachkochen kann.
Screenshot

Warum bereitet ihr der Website-Diebstahl eigentlich derartige Sorgen? „Es handelt sich dabei nicht um eine private Website oder eine Website als Visitenkarte eines Unternehmens, sondern um einen der meistgelesenen Foodblogs im deutschsprachigen Raum mit über 1.200 selbst erstellten Seiten, professionellen Fotos und Videos“, so die Jedenspeigenerin. Da sie mit Name und Adresse im Impressum der gefälschten Webseite stand, musste gehandelt werden, da nicht in ihrem Namen kriminelle Inhalte veröffentlicht und verbreitet werden und schlussendlich vielleicht sie selbst als Betrügerin dasteht.