Sonnenstrom: „Kraftwerk“ für den Ort . Bürger können sich an den neuen Photovoltaik-Anlagen beteiligen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 18. Juli 2020 (03:25)
VP-Bürgermeister Rudolf Makoschitz, Regionsleiterin Regina Engelbrecht, (Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ im Weinviertel) und Rafaela Waxmann (Klima- und Energiemodellregion Marchfeld, v.l.).
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Die Marktgemeinde Eckartsau errichtet mit Bürgerbeteiligung acht neue Photovoltaik-Anlagen auf gemeindeeigenen Dächern. Alle fünf Feuerwehrhäuser sowie der Kindergarten, das Gemeindeamt und die Kläranlage werden in Zukunft mit Sonnenstrom versorgt. Am 16. Juli lud die Gemeinde zur Informationsveranstaltung ins Gasthaus Kramreiter.

Ziel des von der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ sowie der Klima- und Energiemodellregion Marchfeld unterstützten Projektes ist die Aktivierung der Bürger, die mithilfe eines eigenen Finanzierungsmodells selbst Verantwortung übernehmen. Das Besondere daran ist die Einbindung der Bevölkerung, denn alle Eckartsauer sind eingeladen, sich daran zu beteiligen, und erhalten dafür garantiert einen Sonnenbonus in der Höhe von 1,5 Prozent.

VP-Bürgermeister Rudolf Makoschitz ist vom Erfolg des Bürgerbeteiligungsprojekts überzeugt: „Klimaschutz bewegt uns in Eckartsau seit jeher. Diesen Vorsprung möchten wir mit dem Sonnenkraftwerk weiter ausbauen, bei dem wir gemeinsam mit den Eckartsauern Photovoltaik-Anlagen errichten.“ Regina Engelbrecht, Regionsleiterin der Energie- und Umweltagentur des Landes, unterstreicht: „Durch ein Photovoltaik-Bürgerbeteiligungsprojekt können Bewohner den Ausbau von erneuerbaren Energieanlagen unterstützen.“

Das „Sonnenkraftwerk Eckartsau“ soll allen Interessierten die Möglichkeit bieten, in den Klimaschutz zu investieren, und garantiert davon zu profitieren. Bürger der Marktgemeinde und ihrer Katastralgemeinden können sich ab 450 Euro aufwärts am Projekt beteiligen. Weitere Infos gibt es unter http://www.sonnenkraftwerk-eckartsau.at/