Vernissage: Monochrom, aber niemals langweilig. „Le Rusch“ setzt in seiner Ausstellung im „Rosengartl“ auf Schwarz-Weiß-Malerei.

Von Stefan Havranek. Erstellt am 28. Januar 2018 (04:43)
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Wenige Farben, viel Ausdruck: Rudolf Schar alias „Le Rusch“ präsentierte im Rosengartl seine Werke. Auch Walter Sebestian und das Wienerlied-Duo „Drah ma’s auf!“ waren mit dabei.
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Die Ausstellungs-Saison im Kulturheurigen „Zum Rosengartl“ wurde am Freitag mit der Vernissage des im Mistelbach geborenen Wiener Künstlers „Le Rusch“ eröffnet.

Bezirkshauptmann Martin Steinhauser (links) hielt die Laudatio.
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Der, wie Organisator Walter Sebestian anmerkte, „frankophil klingende Name“ ergibt sich aus dem bürgerlichen Namen Rudolf Leopold Schar, erklärte der Künstler bei seiner Vorstellung.

Irmgard Stelzer und Sascha Niemann sind „Drah ma’s auf!“.
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Schar sah das Malen schon immer als Hobby und würde sich dem kommerziellen Zwang eines hauptberuflichen Künstlers auch nicht aussetzen wollen: „Es gibt so viele schöne Dinge auf der Welt, wenn ich etwas sehe, das mir gefällt, beschäftigt mich das und dann will ich es festhalten.“ Als er beruflich weniger Zeit für die Malerei hatte, verlegte er sich aufs Fotografieren, der Blick für das Motiv ist eines seiner Talente.

Im Ruhestand wollte er aber wieder mit der Malerei beginnen, weshalb ihm seine Töchter 5 Jahre vor der Pensionierung einen Malkurs schenkten. Die Eröffnung der Vernissage nahm Bezirkshauptmann Martin Steinhauser vor und eine akusitsche Einlage des Wienerlied-Duos „Drah ma’s auf!“ aus Hütteldorf sorgte für Unterhaltung und Begeisterung im Publikum.