SP will Neuwahl in Marchegg erwirken. Rote reichten Beschwerde ein. VP-Bürgermeister glaubt aber nicht daran, dass in der Storchenstadt neu gewählt werden muss.

Von Stefan Havranek. Erstellt am 14. Februar 2020 (06:10)
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Eigentlich wollte VP-Bürgermeister Gernot Haupt ja schon Anfang März zur konstituierenden Sitzung des Gemeinderats laden, die SPÖ, die aufgrund eines Formalfehlers gar nicht zur Wahl antreten durfte, machte ihm nun jedoch einen Strich durch die Rechnung: Das Wahlergebnis wurde von den Roten beeinsprucht, jetzt liegt der Ball beim Land.

VP-Bürgermeister Gernot Haupt glaubt nicht, dass in Marchegg neu gewählt wird.NÖN-Archiv
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Haupt, der am Montag nach St. Pölten fuhr, um die von ihm geforderten Dokumente bezüglich des Einspruchs abzugeben, rechnet aber nicht mit einem Erfolg der SPÖ: „Wir haben vor der Wahl Rücksprache mit der Bezirks- und auch Landeswahlbehörde gehalten, mit immer der gleichen Antwort: Die SPÖ darf nicht zur Wahl antreten. Ich glaube nicht, dass sich das ändern wird.“