Digitale Grundbildung in der Europa-Mittelschule

Die Schüler der ersten Klasse wurden mit digitalen Endgeräten ausgestattet. In der Europa-Mittelschule Strasshof werden die Jugendlichen durch den digitalen Unterricht auf die Anforderungen der Arbeitswelt vorbereitet.

Erstellt am 26. November 2021 | 16:50
Lesezeit: 2 Min

„Als hätte es das Team der Europamittelschule Strasshof bereits gewusst: Wir haben 77 Kinder der ersten Klasse unserer Schule mit digitalen Endgeräten ausgestattet“, sagt Schuldirektor Helmut Strohmayer. Dies geschah auf Initiative des Landes NÖ. Diese Geräte, in Strasshof sind es iPads, können vor allem jene Kinder gut gebrauchen, die sich während des Lockdowns nicht in der Schule befinden.

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EMS-Schüler sind fit für digitalen Unterricht

So können sie besser mit den Lehrkräften kommunizieren und kommen einfacher zu den (digitalen) Lernmaterialien. „Die Aufregung bei den Kinder war verständlicherweise groß“, sagt Strohmayer. Das professionelle Team rund um Digitalisierungskoordinatorin Cynthia Spiteri ließ sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen. In Kleingruppen wurden die Geräte den Kindern übergeben und erste Einschulungen durchgeführt. „Auch die folgenden Stunden wurden genutzt, um so schnell wie möglich fit für den digitalen Unterricht zu werden“, schildert der EMS-Direktor.

Seit einigen Jahren setzt die EMS Strasshof erfolgreich auf Tablets im Unterricht. „Unter Leitsatz ist es, die Kinder auf das Leben vorzubereiten“, sagt Spiteri. Darum sei es wichtig, die Schüler so früh wie möglich mit digitalen Endgeräten vertraut zu machen. Sie beobachtet: „iPads sind vor allem für die Unterstufe intuitiver und der Einsatz von spielerischen Unterrichtsgestaltungen ist leichter umsetzbar.“

Digitaler Unterricht als Vorbereitung auf die Arbeitswelt

Die Europa-Mittelschule ist seit einigen Jahren Vorreiter, was die Verwendung digitaler Medien betrifft. Das zeigt auch die Liste der OeAD, Österreichs Agentur für Bildung und Internationalisierung: Hier wird die Lehranstalt als „Best Practice Schule“ angeführt. Die Agentur unterstützt die Initiative des Bildungsministeriums „Digitales Lernen“.

 „Kinder in digitaler Grundbildung zu unterrichten, ist eine wesentliche Vorbereitung auf die Arbeitswelt, die später auf die Heranwachsenden zukommt“, weiß Strohmayer. Ihre Wichtigkeit habe die Corona-Zeit gezeigt. Umso besser die Schüler mit den technischen Geräten vertraut seien, desto besser klappe der Fernunterricht. Dies werde an der Schule in Strasshof bereits erfolgreich gelebt. „Inhalte werden ebenso digital zur Verfügung gestellt und die Kinder lernen, mit den Geräten, aber auch mit digitalen Inhalten umzugehen.“ Dies alles geschehe im Sinne der Kinder, um diese möglichst gut zu unterrichten und auf eine Arbeitswelt vorzubereiten. Hier sei die Benutzung von Computer & Co. nicht mehr wegzudenken.