Schon wieder ein Einbruch: 15.000 Euro Schaden. Täter waren über alle Berge, als Geschäftsführer Nachschau hielt.

Von Stefan Havranek. Erstellt am 09. Januar 2020 (06:00)
Rasenmäher-Roboter und Motorsägen ließen unbekannte Täter aus der Firma Ebm mitgehen.
Ebm

Wieder kam es zu einem Einbruch in einen Betrieb im Engelhartstettener Gewerbegebiet: Diesmal drangen der oder die Täter in die Hallen der Firma Ebm ein und entwendeten dort Motorsägen sowie Rasenmäher-Roboter. Erst kürzlich gab es in der Nähe einen Einbruch bei der Firma Redo – der betroffene Schrotthändler nahm die Verfolgung auf, konnte die Täter vertreiben und das Diebesgut sicherstellen (die NÖN berichtete).

Diese Möglichkeit hatte Geschäftsführer Christopher Ebm diesmal nicht. Als er am Firmengelände eintraf, waren die Täter bereits über alle Berge, wie er berichtet: „Am Freitag gegen 23.45 Uhr ging die Alarmanlage los, die Polizei wurde umgehend verständigt und dann bin ich gleich zur Firma gefahren, war etwa fünf Minuten nach dem Alarm dort.“ Da waren die Täter aber schon weg.

"Die Täter haben eher die kleinen, leichten Sachen mitgenommen"

Daraufhin sei er eine Runde um das Firmengelände gefahren, um Ausschau nach Einbruchsspuren zu halten. Dabei bemerkte er eine aufgebrochene Tür. „Die Täter dürften während des Einbruchs das Fluchtfahrzeug auf der Wiese vor dem Ausstellungsraum abgestellt haben, wir haben dort Spuren gefunden. Vielleicht hat das jemand gesehen?“, bittet Ebm um Hinweise aus der Bevölkerung. Die Einbrecher seien auch mit allen Wassern gewaschen gewesen: „Die aufgebrochene Tür wurde mit Benzin überschüttet, vermutlich um DNA-Spuren oder Fingerabdrücke zu vernichten“, berichtet Ebm.

Gestohlen wurden Motorsägen und Rasenmäher-Roboter, insgesamt sei laut Ebm inklusive der beschädigten Tür ein Schaden von etwa 15.000 Euro entstanden: „Die Täter haben eher die kleinen, leicht zu transportierenden Sachen mitgenommen, deswegen konnten sie vermutlich auch so schnell flüchten“, so der Unternehmer.

Karl Löffler vom Bezirkspolizeikommando bestätigt den „Blitzeinbruch“ und dass bei der Exekutive die Ermittlungen laufen.