Zistersdorf: Schwelbrand im zuvor gelöschten Haus. Am Vormittag des 1. Jänners musste die Feuerwehr Zistersdorf schon wieder ausrücken.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 01. Januar 2021 (15:19)

Am Vormittag des 1. Jänners musste die Feuerwehr Zistersdorf schon wieder ausrücken. Grund: Die am Vortag gelöschten Flammen in einem ehemaligen Betriebsgebäude am Steinberg ( die NÖN berichtete, siehe hier ) wollten sich nicht geschlagen geben.

In der Ruine war in den Morgenstunden erneut ein Schwelbrand ausgebrochen, obwohl die FF Gösting am Tag davor mehrere Kontrollen durchgeführt und bis zum Abend Glutnester bekämpft hatte. Im Bereich des Dämmmaterials dürfte sich das Feuer erneut entwickelt haben.

Ein Mitglied der FF Hohenau, das von der Spätschicht am Heimweg war, meldete den Brand gegen 8.15 Uhr. Unter schwerem Atemschutz versuchten die Feuerwehren Gösting und Zistersdorf, den Brandherd zu erreichen. Dazu mussten Zwischenwände entfernt und Schutt beseitigt werden, was sich in dem teilweise eingestürzten Obergeschoß als sehr schwierig erwies.

Die FF Niederabsdorf mit ihrem Kompressor wurde nachalarmiert. Erst gegen Mittag konnten die letzten Arbeiten abgeschlossen werden und die Feuerwehren einrücken.