Bezirk Gänserndorf: Kirchenfeste völlig unterschiedlich. In Gänserndorf fallen sie wegen Corona aus. In Marchegg wiederum wird im September im Freien gefirmt.

Von Robert Knotz. Erstellt am 05. Mai 2021 (04:31)
Katholischer Pfarrer Antal Jankovich: „Gefirmt wird an zwei Terminen im September.“
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Wie werden die Erstkommunionen und Firmungen heuer ablaufen? Wird trotz Corona gefeiert – und wenn ja, wie? Laut Diözese sollen die Feste in den einzelnen Pfarren sehr unterschiedlich gehandhabt werden. Die NÖN hörte sich im Bezirk um.

Evangelische Pfarrerin Mittendorf-Krizner: „Konfirmationen frühestens im Herbst.“
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Gänserndorfs Stadtpfarrer Helmut Klauninger erklärt: „Wir haben für dieses Arbeitsjahr Erstkommunion- und Firmvorbereitung ausgesetzt, um das Konzept komplett neu zu gestalten.“ So will man für die Zukunft gut aufgestellt sein, da „aller Wahrscheinlichkeit nach eine Vorbereitung mit 70 bis 80 Kindern in kleinen Räumen in näherer Zukunft nicht so schnell wieder möglich sein wird“.

Eine schriftliche Information erging an alle Familien und wurde bereits zu Schulbeginn entsprechend kommuniziert. Klauninger: „Die Gesundheit der uns anvertrauten Kinder und Familien hat einfach oberste Priorität.“ Deshalb wird es erst im Schuljahr 2021/22 wieder Erstkommunionen und Firmungen geben. „Wenn wir Sicherheit und Einhaltung der Abstandsregeln gewährleisten können“, so der Pfarrer. Da nicht zwei Jahrgänge auf einmal für die Kommunion vorbereitet werden können, wird diese nun vorläufig in der dritten Volksschulklasse angeboten.

„Insgesamt 29 Firmkandidaten aus Breitensee, Marchegg und Markthof werden an zwei Terminen im September das heilige Sakrament empfangen“, berichtet der zuständige Pfarrer Antal Jankovich. Ganz bewusst habe man diesmal einen späteren Termin gewählt. Wie schon im Vorjahr werden die Feierlichkeiten im Freien stattfinden, um den Corona-Vorgaben gerecht zu werden. Wegen dieser war auch ein gemeinsamer Firmunterricht nicht möglich, er musste online durchgeführt werden.

Im Gegensatz zur katholischen Kirche feiert die evangelische keine Firmungen, sondern Konfirmationen. „Wir haben alle, die im Frühjahr geplant waren, in den September des Vorjahres vorverlegt. Im Frühjahr gab es dann keine“, berichtet Ulrike Mittendorf-Krizner, Pfarrerin der evangelischen Pfarrgemeinde Strasshof/Marchfeld: „Frühestens im Herbst, sofern es die Pandemie zulässt, können wir mit dem Unterricht für die neuen Konfirmationen beginnen.“

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