Landesausstellung 2022 in Marchegg. Stadtgemeinde lud zum Info-Tag für das Event in drei Jahren.

Von Red. Gänserndorf. Erstellt am 21. Oktober 2019 (17:51)

Großen Andrang gab es im Schlosspark, wo sich in drei Jahren wohl noch mehr Menschen tummeln werden: Die Stadtgemeinde lud nämlich zum Info-Tag zur Landesausstellung 2022. Neben zahlreicher politischer Prominenz waren auch viele Teilnehmer an dem Riesen-Event in drei Jahren mit Ständen vertreten, um sich der Bevölkerung schon im Vorfeld zu präsentieren.

Es gab Schloss-Führungen durch die Ausstellung „Auf die Schätze, fertig, los“, Infos, Speis und Trank an den Ständen und interessante Gespräche mit Vertretern der Organisation der Landesausstellung und politischen Entscheidungsträgern.

In einer ersten Gesprächsrunde konnte Moderatorin Elisabeth Raith Weinviertel-Tourismus Geschäftsführer Hannes Weitschacher, Schallaburg-Leiter Kurt Farasin, Leader-Manager Markus Weindl, und Ursula Grabner vom Nationalpark Donau-Auen begrüßen. Weindl verriet, dass unter dem Motto „Expedition Marchfeld – Natur erleben grenzenlos“ das „Basislager“ der Landesausstellung in Marchegg sein soll. Weitschacher nannte die Marchfeld-Schlösser, das Eisenbahnmuseum Strasshof, Radwege und Landwirtschaft als „Assets“ der Region und den Marchfeld-Tag in Wien (15. Mai 2020) als Werbeplattform, die durch die „Genuss-Tour Marchfeld“, ergänzt wird.

In einer zweiten Gesprächsrunde mit VP-Landtagspräsident Karl Wilfing, Guido Wirth (Geschäftsführer NÖ Landesausstellungen), VP-Landtagsabgeordnetem René Lobner und VP-Stadtchef Gernot Haupt freute sich vor allem Letzterer über die dringend notwendige Sanierung des Schlosses, den Umbau der Bahnstraße und der B 49 sowie die Sanierung der Stadtmauer.

Lobner betonte die Stärkung des Identitätsgefühls, Wirth sieht die Landesausstellung nur als Startschuss für weitere Entwicklung und Wilfing kündigte an: „Die Landesausstellung ist ein ,Schweinwerfer‘ auf das Marchfeld und alle sollen mit offenen Mündern die Schönheiten der Region bestaunen.“