Marchfeld zeigte sich von seiner besten Seite . Auch heuer präsentierte die Region sich und ihre vielen Attraktionen im Herzen der Bundeshauptstadt.

Von Stefan Havranek. Erstellt am 16. Mai 2018 (04:37)
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Am Mittwoch war es wieder so weit: Die Region lud zum zweiten Mal zum Marchfeld-Tag, diesmal an der renommierten Adresse „Am Hof“ im Herzen der Bundeshauptstadt. Fast alles, was im Marchfeld Rang und Namen hat, tummelte sich zwischen den vielen Ständen mit Schmankerln aus der Region und der Hauptbühne, auf der ein Highlight das nächste jagte.

Vom Marchfelder Bläserkreis mit Frühschoppen-Musik zünftig eingestimmt, konnten die zahlreichen Besucher zur Eröffnung dort unter anderem VP-Landesrätin Petra Bohuslav beim Spargelstechen zusehen. Nach einem Auftritt der Volkstanzgruppe folgte sogleich der Bieranstich, der Marcheggs VP-Bürgermeister Gernot Haupt vor größere Herausforderungen stellte, als ihm lieb war. Schließlich sprudelte der güld’ne Gerstensaft, der eine willkommene Abkühlung in der strahlenden Frühlingssonne bot.

VP-Landtagsabgeordneter René Lobner pries sodann die Vorzüge der „aufblühenden Region“ und verwies dabei auf die vielen Attraktionen – vom Ball der Marchfelder am 9. Juni über die Marchfeldschlösser bis zum Eisenbahnmuseum Heizhaus und gab damit zahlreiche Pro-Argumente für die anstehende Entscheidung zur Bewerbung für die Landesausstellung 2021.

Kabarettist Pepi Hopf heizte die Stimmung an

Als dann der Haringseer Gemüsebauer und Kabarettist Pepi Hopf die Bühne betrat, war alles angerichtet für Lachsalven aus dem Publikum und Hopf feuerte ein wahres Pointenfeuerwerk ab. Aber auch die Hochkultur kam nicht zu kurz, ein Streicherquartett der Philharmonie Marchfeld brachte einen „gemischten Satz“ aus Wienerliedern und bekannten Klassik-Stücken zu Gehör und wurde mit frenetischem Applaus belohnt.

Kurz vor der von Choreograph Isi Özdek orchestrierten Quadrille, bei der jeder Zuschauer zum Mitmachen aufgerufen war, zog noch eine Kutsche mit einem Gespann aus weißen Eseln von Schloss Hof die Blicke auf sich. Und am frühen Abend lud dann noch der Musikverein Jugendkapelle Orth zum Dämmerschoppen.

Ob „alteingesessener Marchfelder“, japanischer Tourist auf der „Durchreise“ oder Erwerbstätige, die in ihrer Mittagspause vom regen Treiben am Platz angelockt wurden – sie alle konnten sich ein Bild von den Vorzügen der Region machen. Das Marchfeld zeigte sich an diesem zweiten Marchfeldtag wieder von seiner besten Seite und es scheint nichts gegen eine Wiederholung im kommenden Jahr zu sprechen.

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