"System Change" verweist auf Gefährlichkeit. Die Gasexplosion in Niederösterreich zeige, dass Gas, Öl und Kohle gleichermaßen gefährlich für Menschen und Klima seien, hielt "System Change, not Climate Change!" in einer Aussendung am Dienstag fest.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 12. Dezember 2017 (12:33)
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Die Organisation forderte in einer Aussendung von der Politik, den Ausstieg aus gefährlichen und klimaschädlichen Technologien einzuleiten.

Der Vorfall in Baumgarten beweise, dass man so schnell wie möglich aus fossiler Energie aussteigen müsse. "Dazu gehört auch Erdgas, das oft als 'saubere Brückentechnologie' verkauft wird. Obwohl dessen Klimaschädlichkeit und Gefahren bekannt sind, wird in Europa weiter in neue Gasinfrastruktur investiert", kritisierte Iris Frey von "System Change!".

Verwiesen wurde auf die "gerade heute" anstehende Entscheidung der Europäischen Investitionsbank über einen Kredit über 1,5 Milliarden Euro für die "Transadriatische Pipeline", als Teilstück des südlichen Gaskorridors, über den Erdgas aus Aserbaidschan nach Europa transportiert werden soll. Bei einem Unfall seien auch dort massive Gefahren für Umwelt und die lokale Bevölkerung zu befürchten.