Gänserndorf Süd: „Slalom-Strecke“ regt auf. Um Raser einzubremsen, wurde die Oed-Aigenstraße teilweise umgestaltet. Dafür müssen jetzt Autolenker bei Gegenverkehr an zwei Stellen warten.

Von Christoph Szeker. Erstellt am 23. Dezember 2020 (03:31)
Die Oed-Aigenstraße wurde mit diesen Verkehrsinseln an der rechten und linken Fahrbahnseite verengt. Einige Autolenker sehen darin einen Schildbürgerstreich.
Szeker

Die Oed-Aigenstraße wurde zum Teil zu einer „Slalom-Strecke“ umgebaut: Kleine Verkehrsinseln auf der rechten und linken Fahrbahnseite sorgen jetzt dafür, dass entgegenkommende Autolenker immer wieder halten müssen, wenn sie aufeinandertreffen.

Manche sehen darin einen Schildbürgerstreich. Die Gemeinde hingegen begründet die Maßnahmen damit, dass hier oft zu schnell gefahren werde. Das wissen auch die Anrainer. Die Strecke ist bekanntlich eine beliebte Verbindung zwischen Gänserndorf und Strasshof.

Sechs Bodenwellen überquert der Autofahrer auf diesem Abschnitt zwischen Strasshof und der Siebenbrunner Straße. Die „Schikanen“ sind die letzte Ergänzung. VP-Verkehrsstadtrat Wolfgang Halwachs erklärt, warum die Maßnahmen gesetzt wurden: „Viele Anrainer hatten sich beschwert, dass hier zu schnell gefahren werde. Außerdem gab es einen schweren Unfall mit einem Mopedfahrer.“

Die Rückmeldungen seien auch durchaus positiv. Halwachs: „Viele sagen, das war genial.“ Bei Gegenverkehr haben die Einbauten Wirkung. Ist die Straße frei, lassen sich die Verengungen einfach passieren.

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