Hohenruppersdorf ist nun "gewappnet"

Schon 1959 startete der erste Versuch für die Schaffung eines Gemeindewappens, jetzt war es so weit. ÖVP-Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner überreichte an ÖVP-Bürgermeister Hermann Gindl die Wappenurkunde.

Edith Mauritsch Erstellt am 10. Oktober 2021 | 15:06

 Es ist silberfarben und zeigt eine grüne Doppellilie mit goldenem Querband.

Gindl meinte launig in seiner Festansprache: „Die Bezirkshauptmannschaft ist schuld. Man wollte für den geplanten Wappenbaum in Gänserndorf ein offizielles Wappen. Nun, ein Wappen haben wir schon, aber offiziell ist es nicht.“ Ein Beweis musste auf den Tisch, der sich im Archiv in Form eines Dokumentes aus 1656 mit Siegel und eben jenem Wappen fand. 1171 wurde Hohenruppersdorf erstmals urkundlich erwähnt, die Wappenverleihung fällt mit dem 850-Jahr-Jubiläum zusammen. Warum es so lange gedauert hat? Gindl ironisch: „Die Hohenruppersdorfer haben den Beinamen die ,Oachanen‘, was man auch als eigensinnig deuten könnte.“

Der Festakt wurde musikalisch umrahmt vom Musikverein unter Leiterin Anita Lackner. Der Chor brachte das Heimatlied, dirigiert von Johann Klaus. Übrigens: Mit Gemeinderat Alfred Polansky war der Sohn jenes Mannes maßgeblich an der Durchsetzung beteiligt, dessen Holzschnitzerei des nun offiziellen Wappens schon seit 1997 den Gemeindesaal ziert.