Ende der Ära Nemeth in Leopoldsdorf. Stellvertreter Harald Hrabal übernimmt Kommandoposten der Feuerwehr. Unter seinem Vorgänger wurde der Floriani-Fuhrpark um gleich drei Fahrzeuge erweitert.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 23. Januar 2021 (04:32)
FF-Wahl in Leopoldsdorf: Bürgermeister Clemens Nagel, der neue FF-Chef Harald Hrabal, der ehemalige Kommandant und nunmehrige Verwalter-Stellvertreter Siegfried Nemeth, Kommandant-Stellvertreter Marcel Freiberg und Verwalter Thomas Mikulcik (v.l.).
FF Leopoldsdorf

„Danke an den nunmehrigen Ehren-Oberbrandinspektor und geschäftsführenden SP-Gemeinderat Siegfried Nemeth für 17 Jahre im Feuerwehrkommando, davon 13,5 als Kommandant der FF Leopoldsdorf.“ Mit diesen Worten verabschiedete SP-Bürgermeister Clemens Nagel am Ende Siegfried Nemeth, der das Kommando an seinen bisherigen Stellvertreter, den FF-Unterabschnittskommandanten Harald Hrabal, der mit überwältigender Mehrheit gewählt wurde, übergab.

An Hrabals Seite steht nun als junger Stellvertreter Marcel Freiberg. Beide genießen nicht nur das volle Vertrauen der Mannschaft, sondern auch jenes der Gemeinde. „Ihr Ruf, engagierte und tatkräftige Feuerwehrkameraden zu sein, eilt ihnen voraus. Ich wünsche dem neuen Kommando alles erdenklich Gute“, so Nagel, der auch dem ehemaligen Kommandanten Nemeth für seine hervorragende Arbeit über eineinhalb Jahrzehnte hinweg dankte.

Nagel bei der Versammlung: „Das Wertvollste, das er und seine Mannschaft in dieser Zeit erreicht haben, ist eine große aktive Zahl an Feuerwehrleuten, die kameradschaftlich und harmonisch miteinander zum Wohle der Menschen arbeiten, mit einer starken Feuerwehrjugend im Hintergrund und somit gesichertem Nachwuchs – auch im Kommando.“ Der neue Kommandant bedankte sich bei seinem Vorgänger ebenso lobend wie wertschätzend. Während Hrabal die feuerwehrspezifischen Leistungen seines Vorgängers würdigte, hob Nagel hervor, dass der Erneuerung des Fuhrparks und die Zusammenarbeit mit der Gemeinde in der Ära Nemeth vorbildlich waren. Es wurden drei neue Fahrzeuge um insgesamt 560.000 Euro angeschafft. Davon stellte die Feuerwehr 187.000 Euro selbst auf, um die Ausstattung anzuschaffen, die ihren Wünschen entsprach. Der Rest kam von Gemeinde und Landesregierung.

„So viel Finanzkraft zu erwirtschaften ist eine beachtliche Leistung, das Geld dann auch komplett in die Sicherheit der Allgemeinheit zu investieren, ist zudem noch sehr edel“, merkte Nagel an.

Nemeth abschließend: „Das Buch wird nicht geschlossen, sondern nur ein neues Kapitel geöffnet.“ Er steht in Zukunft der FF Leopoldsdorf tatkräftig als stellvertretender Verwalter zur Verfügung. -sh-