Thriller aus dem Ort Strasshof. Manuel Meissner stellt Erstlingswerk in seiner Heimatgemeinde vor.

Von Robert Knotz. Erstellt am 01. März 2019 (04:52)
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Drehbuchautor und Regisseur Manuel Meissner produzierte einen Null-Budget-Psychothriller.
privat

Der 19-jährige Manuel Meissner – den NÖN-Lesern bestens bekannt als Volley-baller – stellt sein Erstlingswerk als Drehbuchautor und Filmemacher vor. Mit dem Streifen „Conscience“ gibt Meissner am Freitag, dem 1. März (19 Uhr), sein Debüt mit Sektempfang und einigen lokalen Politikern im Gemeindehaus in der Schönkirchner Straße.

„Bei einem Null-Budget darf man sich natürlich keinen Hollywood-Blockbuster erwarten. Wir bekamen aber durchwegs positives Feedback und so wird der Film voraussichtlich ab April bei einigen Meisterschaften und Festivals laufen“, so der Vater des jungen Talents, Wolfgang Meissner, im NÖN-Gespräch.

Sohn Manuel ist federführend als Drehbuchautor und Regisseur. Er studiert seit heuer Film- und Medienproduktion. „Conscience“ ist das Erstlingswerk und ein „kammerspielartiger“ Psychothriller rund um einen ermordeten Medizinprofessor und seinen Studenten. Der Streifen dauert 24 Minuten und verspricht – trotz der Kürze – einiges an Spannung.

"Wir waren immer schon sehr film- und kinointeressiert"

In 13 Drehtagen und weiteren 15 Tagen für Schnitt und Nachbearbeitung wurde das Werk in einem Gesamtzeitraum von nur sieben Monaten fertiggestellt.

„Manuel und ich waren immer schon sehr film- und kinointeressiert. Wir absolvierten viele Kinobesuche, oft sogar mehrmals am Tag. Daraus entstand der Wunsch, selbst einmal Filme mit Handlung zu produzieren. Ich selbst mache seit vielen Jahren Reise- und Dokumentarfilme“, so der stolze Vater.

Unter den Mitwirkenden – allesamt Strasshofer – sind die Darsteller Andreas Polz, Leonardo Vasic und Vater Wolfgang Meissner in dem Thriller zu sehen. Der Eintritt zur Premiere ist übrigens frei.