Alte Synagoge: Kundgebung nun offiziell. Grünen-Chefin Beate Kainz und Veranstalter Fred Härting holten sich Einverständnis der Bezirkshauptmannschaft für Event zum 130-Jahr-Jubiläum des Bethauses.

Von Manuel Mattes. Erstellt am 06. Juni 2019 (04:45)
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Für die Genehmigung bei der Bezirkshauptmannschaft muss auch der Platzbedarf bekannt gegeben werden. Sozialarbeiter Fred Härting und Grünen-Chefin Beate Kainz nahmen Maß.

Die Kundgebung zum 130-jährigen Bestehen der ehemaligen Synagoge ( die NÖN berichtete ) am 28. Juni in der Bahnstraße nimmt immer konkretere Formen an: Am Freitag meldeten Grünen-Bezirkschefin Beate Kainz und Veranstalter Fred Härting das Event offiziell bei der Bezirkshauptmannschaft an.

Kainz im NÖN-Gespräch: „Die Behörde konnte keine Untersagungsgründe feststellen. Die Veranstaltung findet also statt. Jetzt geht es darum, die Menschen einzuladen. Auch Musik und Redner werden wir organisieren.“ Die Kundgebung soll von 15 bis 18 Uhr dauern, anschließend ist ein Ausklang im Lokal „Extremhirsch“ geplant.

Zur Erinnerung: Die Gemeinde lehnte ein Fest für das ehemalige jüdische Bethaus in der Bahnstraße ab, weil derzeit Untersuchungen des Bundesdenkmalamts wegen der Unterschutz-Stellung laufen. Daraufhin entschieden sich Kainz und Härting, eine Kundgebung abzuhalten, für deren Genehmigung die BH und nicht die Gemeinde zuständig ist.