Streit wegen Coolpack in der Tagesklinik beigelegt. Weil das Medizinische Zentrum das wiederverwendbare Coolpack seiner verletzten Mutter entsorgt hatte, wurde Sohn wütend.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 19. August 2020 (03:18)
In der Gänserndorfer Tagesklinik könnte ein sogenanntes Primärversorgungszentrum eingerichtet werden. Dieses besteht aus einem Team von Ärzten und weiterem medizinischen Personal, das die Patienten bei deren gesamtem Behandlungsprozess begleiten und betreuen.
NOEN, Schindler

Der Konflikt zwischen dem Angerner Robert Binder und dem Medizinischen Zentrum Gänserndorf (MZG) wegen eines Coolpacks ist nun beigelegt. Binder zur NÖN: „Mithilfe der Patientenanwaltschaft konnten wir eine Lösung finden, wofür ich mich bei dieser bedanke.“

Zur Erinnerung: Binder brachte seine 77-jährige Mutter, die sich bei einem Sturz an der Hand verletzt hatte, zur Versorgung ins MZG. Wieder daheim, bemerkte er, dass das wiederverwendbare Coolpack, das er der Mutter am Vorabend um die Hand gewickelt hatte, verschwunden war. Wie sich herausstellte, hatte die Tagesklinik dieses weggeworfen.

Binder kritisierte auch, dass seine verletzte Mutter beim ersten Besuch im MZG nicht behandelt wurde, weil es bereits 18.30 Uhr war und die Tagesklinik um 19 Uhr sperrt. Wurde auch hier eine Lösung gefunden?

„Leider nein. Mit diesem Problem müssen alle Patienten des Medizinischen Zentrums auch künftig leben“, so der Angerner abschließend.