Anlage mit Tannenreisig und Sole: Bald wird hier inhaliert

Langsam kann man erahnen, wie das Inhalatorium in Gänserndorf aussehen wird: Die Holzkonstruktion in Form eines Pavillons steht bereits.

Erstellt am 13. Oktober 2021 | 05:19
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Bürgermeister René Lobner (r.) und Stadtrat Max Beck (l.) zeigten Landesrat Jochen Danninger das sich in Bau befindliche Inhalatorium.
Foto: Gemeinde Gänserndorf

Der Bau eines Inhalatoriums beim ehemaligen Wasserwerk hinter dem Rathaus geht weiter. Vor wenigen Tagen wurde die Holzkonstruktion – sie hat die Form eines Pavillons – errichtet. Vom Baufortschritt überzeugten sich ÖVP-Bürgermeister René Lobner, Sport- und Freizeitstadtrat Max Beck sowie Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger. Das Inhalatorium wird im kommenden Frühjahr, vermutlich im März, in Betrieb gehen.

Das Prinzip der Anlage ist einfach: Die über Tannenreisig herabtropfende Sole nimmt aromatische Harze und ätherische Öle in sich auf. Die von Zweig zu Zweig fallenden Salztropfen werden geteilt, zerstäubt und gelangen in feinsten Partikeln in die Atemluft des Besuchers.

Dadurch dringen sie bis in die Lungenbläschen vor und wirken schleimlösend bzw. entzündungshemmend. Positiv ist die salzhaltige Luft auch für das vegetative Nervensystem sowie Herz und Kreislauf.