Aufruf: Wer war der Lebensretter?. Strasshoferin kollabierte am Bahnhof Gänserndorf. Rotkreuz-Team konnte die Frau retten. Jetzt stellt sie sich die Frage: „Wer hat den Notruf gewählt? Ich möchte mich bedanken.“

Von Thomas Schindler. Erstellt am 30. Oktober 2019 (06:00)
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Hier, am Gänserndorfer Bahnhof, geschah das Unglück. Wer tätigte am 11. September – das war ein Mittwoch – den Notruf?
Schindler

Es war am 11. September, als Anna A. (Name der Redaktion bekannt) mit der Schnellbahnlinie S1 von Wien in Richtung Gänserndorf fuhr. In Strasshof, wo sie zu Hause ist, wollte die Frau aussteigen.

Dazu kam es nicht. Gesundheitlich angeschlagen verpasste Anna A. den Halt und konnte das öffentliche Verkehrsmittel erst in der Bezirkshauptstadt verlassen. Im Wartehäuschen am Bahnsteig harrte sie dann aus, um den Retourzug nach Strasshof zu erwischen. Plötzlich gingen bei ihr die Lichter aus – Anna A. brach bewusstlos zusammen.

"Wer hat den Notruf gewählt?"

„Als ich zu mir kam, lag ich am Boden und sah mehrere Rotkreuz-Helfer in roten Uniformen. Die Notärztin hatte mich wieder zum Leben erweckt“, erinnert sich die Strasshoferin. Nun stellt sie sich die quälende Frage: „Wer hatte den Notruf zum Roten Kreuz getätigt und mir das Leben gerettet?“

Anna A. spricht ihrem unbekannten Schutzengel jetzt schon ein großes Dankeschön aus. Trotzdem will sie mehr: „Mein größter Wunsch wäre, mich bei meinem Lebensretter mit einem persönlichen Händedruck zu bedanken. Bitte melden Sie sich bei der NÖN, damit diese den Kontakt herstellen kann.“

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