Bauprojekt Bad: Abbruch im Herbst?

Nach dem Sommer könnten die Bagger auffahren. Der Zeitplan ist auf jeden Fall straff: Im Schuljahr 2019/2020 soll das neue Hallenbad in Betrieb gehen.

Thomas Schindler
Thomas Schindler Erstellt am 30. Mai 2018 | 04:45
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Lobner vor dem alten Hallenbad. Zur Erinnerung: Dieses war nicht nur desolat, sondern auch schwer defizitär – 450.000 Euro Verlust produzierte es zuletzt jedes Jahr. Der Neubau wurde im Vorprojekt auf 6,6 Millionen Euro geschätzt und soll im Schuljahr 2019/20 in Betrieb gehen.
Foto: NÖN-Archiv

„Wir haben jetzt alle Puzzlesteine zusammen und müssen diese in den kommenden Wochen zusammenfügen“, erklärt VP-Bürgermeister René Lobner im NÖN-Gespräch. Die Rede ist vom Teilabbruch bzw. Neubau des alten und schon länger stillgelegten Gänserndorfer Hallenbades.

"Gespräche sind positiv verlaufen"

Lobner: „Die Gespräche mit Land und Bund sind positiv verlaufen. Auch aus der Region gibt es sehr positive und konstruktive Inputs. Der gemeinsame Vorplatz von Bad und Gymnasium ist auch so gut wie geklärt. Demnächst haben wir die letzte Verhandlung mit den Totalunternehmern.“ Dann wisse man, was das Bauprojekt konkret kosten wird: „Teilweise sind noch Umwidmungen nötig, da werden wir vielleicht im Sommer eine außertourliche Gemeinderatssitzung einschieben müssen.“

Im Herbst könnte dann der Abbruch starten, so der Bürgermeister: „Mein Dank gilt allen, die sich in welcher Form auch immer bei diesem umfangreichen Unterfangen Regionsbad eingebracht haben, im Speziellen dem Bäder-Experten Ernst Karl und Abteilungsleiter Karl Hinczica, die das Projekt perfekt betreuen.“