Déjà-vu: Wird Kainz Grünen-Chefin?. Nachdem Amrita Enzinger ihre Funktion als Grünen-Bezirkssprecherin zurücklegte, will es die Gänserndorferin Beate Kainz noch einmal wissen und kandidiert erneut für das Amt.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 15. Februar 2018 (04:57)
Grüne unter sich: Gänserndorfs Vizebürgermeisterin Margot Linke, Noch-Landtagsabgeordnete Amrita Enzinger, der Strasshofer Gemeinderat Gerhard Haitzer und die Gänserndorfer Gemeinderätin Beate Kainz (von links).
Schindler

Sie war schon bis Jänner 2017 Grünen-Bezirkssprecherin und wurde dann von der Aderklaaerin Amrita Enzinger in dieser Funktion abgelöst: Die Rede ist von der Gänserndorfer Gemeinderätin Beate Kainz. Nachdem Enzinger nun aus dem NÖ Landtag ausscheidet und ihr Amt als Bezirkschefin zurücklegte ( die NÖN berichtete ), muss eine neue Nummer eins in der Öko-Partei des Bezirks gewählt werden – und Kainz wird eigenen Aussagen nach für diese Funktion kandidieren.

Wobei es zuletzt immer eine Doppelspitze gab: Enzinger fungierte als Bezirkssprecherin (Chefin nach außen hin) und der Leopoldsdorfer Lukas Schwarz, der mittlerweile zur Liste Pilz gewechselt ist, als sogenannter Bezirksverantwortlicher (führte parteiintern die Geschäfte). Kainz hatte damals beide Funktion inne.

"Man wird sehen, wer welches Amt bekommt"

Wann wird der neue Parteivorstand gewählt? Kainz: „Ich hoffe, innerhalb der nächsten Wochen. Dazu müssen die Landes-Grünen einen Bezirkskongress einberufen. Dort wird man dann sehen, wer welches Amt bekommt.“ Auch der Finanzreferent, als dieser fungiert derzeit die Deutsch-Wagramer Gemeinderätin Bettina Bergauer, steht zur Wahl.

Macht die Doppelspitze eigentlich Sinn oder sollte man die beiden Funktionen – Bezirkssprecher und Bezirksverantwortlicher – nicht wieder zusammenführen? Dazu Kainz: „Das ist eine gute Frage. Es hat beides Vor- und Nachteile. Das werden wir beim Bezirkskongress ausführlich diskutieren und dann eine Entscheidung treffen.“