Bezirkshauptstadt will nun „e5“ werden. Gänserndorf nimmt als zweite Kommune im Bezirk an Programm teil und bekommt professionelle Betreuung.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 15. November 2019 (13:44)
Dieser Artikel ist älter als ein Jahr
440_0008_7745187_mar47stadt_e5.jpg
VP-Bürgermeister René Lobner, VP-Umweltstadtrat Mathias Bratengeyer und Rathaus-Abteilungsleiter Robert Lang (v.l.).
Gemeinde

Nach Lassee ist Gänserndorf die zweite Gemeinde im Bezirk, die am e5-Programm teilnimmt. Das Ziel lautet, energieeffizienter zu werden. „Kaum eine andere Initiative kann auf Gemeindeebene einen ähnlich erfolgreichen, umfassenden und konsequenten Ansatz vorweisen, als das e5-Programm“, erklären VP-Bürgermeister René Lobner und VP-Umweltstadtrat Mathias Bratengeyer.

Mit e5 erhalten Gemeinden Hilfsmittel und Unterstützung, um ihre Energie- und Klimaschutzziele festzulegen bzw. zu erreichen. „In Gänserndorf haben wir in den letzten Jahren bereits viel in diesem Bereich getan. Nun wollen wir einen nächsten Schritt setzen“, betonen Lobner und Bratengeyer.

"Unserer Vorbildwirkung zur gemeinsamen Zielerreichung beitragen"

Wie sieht das e5-Programm konkret aus? Regionale Berater erarbeiten mit dem Gemeindeteam Jahr für Jahr neue Projekte und Aktivitäten. Dies erfolgt, unterstützt von einem lizenzierten Maßnahmenkatalog, über sämtliche relevanten Bereiche in der Gemeindepolitik: Dazu gehören „Entwicklungsplanung und Raumordnung“, „Kommunale Gebäude und Anlagen“, „Versorgung und Entsorgung“, „Mobilität“, „Interne Organisation“ sowie „Kommunikation und Kooperation“.

Die effizientere Nutzung erneuerbarer Energien bilden die zentralen Säulen. Das Programm hilft zusätzlich, Kosten zu senken und das Budget zu entlasten. Mit dem e5-Programm erhalten die Gemeinden Hilfsmittel und Unterstützung, um ihre bisherige Energie- und Klimaschutzpolitik überprüfen zu können. Daraus lassen sich Zukunftsstrategien ableiten und konkrete Aktivitäten planen.

„Als e5-Gemeinde wollen wir nachhaltige Klima- und Energiepolitik umsetzen und mit unserer Vorbildwirkung zur gemeinsamen Zielerreichung beitragen“, so Lobner und Bratengeyer abschließend.