Fahne für Toleranz flattert jetzt wieder. Grüne, NEOS und SPÖ setzten auch bei der langen Einkaufsnacht ein Zeichen gegen Homophobie.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 16. September 2020 (04:33)
Die Grünen-Gemeinderätinnen Margot Linke und Beate Kainz, die SPÖ-Stadträte Ulrike Cap und Michael Hlavaty sowie NEOS-Gemeinderat Joseph Lentner (v.l.) mit der Regenbogenfahne.
privat

Die Gänserndorfer Grünen, NEOS und Roten sprechen sich für Weltoffenheit und gegen globale Vorverurteilungen aus. Deshalb hissten sie im Rahmen der langen Einkaufsnacht am Freitag eine Regenbogenfahne auf der Bahnstraße. Seit dieser Woche hängt die Flagge, die als Zeichen gegen Homophobie steht, wieder vor dem SPÖ-Büro in der Wiener Straße.

Grünen-Sprecherin Beate Kainz: „Die Herabwürdigung und Kriminalisierung von bestimmten Personengruppen muss ein Ende haben. Ganz egal, ob es dabei um die pauschale Kriminalisierung von flüchtenden Menschen geht, oder ob Homosexuelle als Kinderschänder beschimpft werden. Wir stehen dagegen auf.“

Ähnlich argumentiert NEOS-Gemeinderat Joseph Lentner: „Wir waren schockiert, als eine Regenbogenfahne bei einer Kundgebung in Wien zerrissen wurde. Eigentlich sollten sämtliche Amtsgebäude sofort beflaggt werden.“ So sehen es auch die beiden SPÖ-Stadträte Ulrike Cap und Michael Hlavaty: „Die Fahne steht für die Vielfalt der Lebensformen, Toleranz und Hoffnung – für eine weltoffene Gesellschaft.“