Fazit: Das war die Sommerszene. Im Juli gab es bei der Open-Air-Konzertreihe wetterbedingt zwei Totalausfälle. Der August verlief wesentlich besser. Organisator Lehner: „Kamen mit einem blauen Auge davon.“

Von Thomas Schindler. Erstellt am 24. August 2018 (04:53)
Beim Kinder-Karaoke am Freitag wurde auch die neue Sommerszene-Gans getauft, nämlich auf den Namen „Daisy I. von der Schmied-Villa“. Im Bild: Verena Freiberg (2.v.l.) und Mario Freiberg (r.) von der Sommerszene-Crew mit Sohn Joël sowie Karaoke-Moderatorin Viki Havranek.
Schindler

Am Samstag ging die diesjährige Gänserndorfer Sommerszene zu Ende. An 16 Abenden, jeweils freitags und samstags, hatte sich der Kulturhausgarten hinter der Schmied-Villa in ein Open-Air-Konzertgelände verwandelt. Wetterbedingt gab es leider zwei Totalausfälle, wie sich Organisator Wolfgang Lehner im NÖN-Gespräch erinnert: „Finanziell dürften wir trotzdem mit einem blauen Auge davongekommen sein.“

Der erste Abend, der sprichwörtlich ins Wasser fiel, war der 6. Juli: „Regimay & Band“ bzw. Country-Legende Tina Rauch konnten bei strömendem Regen natürlich kaum Besucher anlocken. Katastrophales Wetter herrschte auch am 21. Juli: Der Auftritt von „Meister Grössing und seine Homöopathen“ musste komplett abgesagt werden.

Erwachsenen-Karaoke musste heuer pausieren

Lehner: „Auch sonst kam es einige Male vor, dass es am späten Nachmittag regnete. Das tut weh, weil dann auch viele Gäste ausbleiben, obwohl es am Abend trocken gewesen wäre.“ Gegen das Wetter könne man halt nichts machen: „Im August war es auf jeden Fall stabiler. Außer am 10. August, da regnete es auch.“

Wolfgang Lehner, Obmann des Vereins KiG (Kultur in Gänserndorf), der die Sommerszene organisiert.
Schindler

Trotzdem kamen an die 500 Besucher, um „Floyd Division – The Austrian Pink Floyd Show“ zu sehen. Die meisten Gäste konnten an jenen Abenden verzeichnet werden, an denen Tini Kainrath & Günter Mokesch, „Celtica Pipes Rock“ und „4 Non Plugged“ auftraten.

Nächstes Jahr feiert die Gänserndorfer Sommerszene ihr 20-jähriges Jubiläum. Da soll es dann auch wieder das beliebte Erwachsenen-Karaoke geben. Dieses musste heuer pausieren. Warum? Lehner: „Weil wir zu wenige Teilnehmer fanden.“