Gleichenfeier: Heim für junge Familien wird errichtet. Eine saubere Baustelle schreitet zügig voran. Sehr zur Freude von Bau- & Bürgermeister.

Von Sandra Frank. Erstellt am 10. Juli 2019 (05:16)
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Karl Steinmayer, Chef der Habaugruppe, Architekt Werner Fürnkranz, Baumeister Michael Fadler, Bettina Eder von der Nachbarbausteller, Vizebürgermeisterin Margot Linke, Bürgermeister René Lobner, Lehrling Harun Selimovic und NBG-Direktor Walter Mayer feierten bei Sonnenschein die Dachgleiche.

Als die Zielpunktfiliale in der Peter-Rosegger-Gasse ihre Pforten schloss, stellte sich für die Stadtgemeinde die Frage, was mit dem Areal passieren werde. „Ich habe Mister Wohnbau Walter Mayr angerufen“, erinnert sich Bürgermeister René Lobner (VP), dass er den Vorstandsobmann der Wohnbaugruppe NBG um Rat fragte. Dieser hatte die perfekte Lösung parat, wie Lobner meint: leistbares Wohnen.

36 Wohnungen werden in der Peter-Rosegger-Gasse 2 errichtet, die günstig vermietet werden. Der Bau schreitet gut voran, sodass die Dachgleiche vergangene Woche gefeiert werden konnte. „Ohne Baum gibt’s kein Geld“, scherzte Mayr, der die Aufgabe hatte, die Gäste zu begrüßen und den Bau vorzustellen. Der Gleichenbaum war natürlich am höchsten Punkt des Rohbaus zu finden.

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Auf der „Kommandobrücke“ in der Peter-Rosegger-Gasse schoss Bürgermeister René Lobner ein Selfie von sich, „Mister Wohnbau“ Walter Mayr undHarun Selimovic, der den Gleichenspruch vorlas.

Nachdem Harun Selimovic, Mitarbeiter von Generalunternehmer Karl Seidl Bau GmbH, den Gleichenspruch vorgetragen sowie traditionell ein Weinglas geleert und auf den Boden geworfen hatte, verteilten Mayr und Lobner die Geldkuverts. „Chapeau, ihr habt perfekte Arbeit geleistet“, zeigte sich der Stadtchef beeindruckt von den Bauarbeitern, denn die standen bei 40 Grad noch auf dem Dach, um Eisen zu binden. Das wisse er deswegen so genau, weil er ganz in der Nähe wohne.

Wo es Sinn mache, da werde in Gänserndorf verdichtet, betont der Stadtchef. Die 36 leistbaren Wohnungen seien in der Nähe des Bahnhofs, eines Bereichs, der auch sonst einen guten Mix der Infrastruktur biete. Außerdem bringe das Gebäude einen weiteren Vorteil: „Es reduziert den Lärmpegel von der Bahn“, weiß Lobner aus eigener Erfahrung.

Der Stadtchef wünschte dieser „sehr sauberen Baustelle“, dass die Arbeiten weiterhin so flott verlaufen können wie bisher. Denn es gebe bereits sehr viele – speziell junge Gänserndorfer – Interessierte, die hier im Juni 2020 ihre Schlüssel erhalten wollen.

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