Gymnasium-Umbau verzögert sich jetzt. Weil noch eine Unterschrift fehlt, kann vermutlich erst 2020 mit den Arbeiten begonnen werden.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 30. Oktober 2019 (05:53)
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Noch ist es ruhig beim alten Schulgebäude. Die Baustelle links betrifft das angrenzende Hallenbad.
Schindler

„Ibiza kam uns in die Quere“ – mit einem Schmunzeln nimmt Eva Zillinger, Direktorin des Konrad Lorenz Gymnasiums, zur Kenntnis, dass noch nicht mit der Sanierung und Erweiterung des alten Schulgebäudes in der Gärtnergasse begonnen wurde: „Weil die Bundesregierung geplatzt ist, fehlt leider noch eine wichtige Unterschrift beim Mietvertrag.“

Schuldirektorin Eva Zillinger: „Dann bleiben wir halt ein halbes Jahr länger im derzeitigen Containerdorf – das wäre kein Drama.“
NOEN

Fraglich ist, ob die Übergangsregierung den besagten Vertrag unterschreibt, oder erst die kommende gewählte Regierung. Zillinger bleibt gelassen: „Sollte sich der Umbau verzögern, bleiben wir halt ein halbes Jahr länger im derzeitigen Containerdorf – das wäre kein Drama.“

Die NÖN fragte bei der BIG (Bundesimmobilien-Gesellschaft), der Besitzerin des Schulgebäudes nach. Dort heißt es, dass es bei solch großen Bauprojekten durchaus zu Verzögerungen in der Vertragsverhandlungs-Phase kommen könne, dies sei nichts Außergewöhnliches.

"Es wurden bereits diverse Vorarbeiten durchgeführt"

Die Stellungnahme der BIG im Detail: „Es wurden bereits diverse Vorarbeiten am gemeinsamen Vorplatz der Schule und dem neuen Hallenbad der Stadtgemeinde durchgeführt.“ Derzeit werde der Mietvertrag zwischen dem Bildungsministerium und der BIG abgestimmt: „Aufgrund der Größe des Projekts nimmt dies noch etwas Zeit in Anspruch.“

Es werde jedoch mit einem Abschluss Anfang 2020 und unmittelbar darauf folgendem Baubeginn gerechnet. Somit gehe man seitens der BIG von einer Fertigstellung im Frühjahr 2022 aus – also ein halbes Jahr später als ursprünglich geplant.