Gymnasium wird erneuert: Weg mit den alten Trakten. Die Pläne liegen vor: Um 21 Mio. Euro bekommt das Konrad Lorenz Gymnasium mehr Platz und eine umfassende Sanierung. Geplanter Baubeginn: Frühjahr 2020.

Erstellt am 14. Mai 2018 (13:15)
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Der Entwurf der Architekten überzeugte laut den Verantwortlichen durch „Klarheit, räumliche Außen- und Innenraumqualitäten sowie die gut gelöste Anbindung an den Bestand“.
Franz&Sue (Visualisierung)

Wie die NÖN berichtete, wird das Konrad Lorenz Gymnasium in der Bezirkshauptstadt saniert und erweitert. Nun liegen die ersten Pläne vor.

Großzügige Pausenflächen sowie ein trennbarer Raum für die Nachmittagsbetreuung, der mit einem neuen Schulhof in Verbindung steht und vormittags auch für Gruppenarbeiten genutzt werden kann, sind die Highlights der Neugestaltung.

Schule bekommt ihre „neue Mitte“

Im Zuge der Arbeiten werden die einstöckigen Klassentrakte im Zentrum des Gebäudekomplexes abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Hier werden alle 40 Stammklassen auf drei Geschoßen untergebracht. Auch ein Mehrzweckraum, die Nachmittagsbetreuung, der Speisebereich und die Bibliothek finden darin Platz. Das Herzstück des Zubaus ist laut Architekten „die neue Mitte“ als zentraler Begegnungsraum mit Pausenflächen und Zugang ins Grüne. Der Neubau wird über alle Geschoße mit dem Bestand verbunden. Auch die bestehen Räume werden nach dem Umbau kaum vom Neubau zu unterscheiden sein: Lehrerbereich, Sonderunterrichtsräume und Garderobe bleiben bestehen, werden aber umstrukturiert und renoviert.

Zu den vielen Pausenflächen im Schulgebäude kommt neuer Grünraum hinzu: Auf der ehemaligen Liegewiese des angrenzenden Bades entstehen Freiflächen für die Schule. Der neue Parkplatz vor dem Gebäude steht künftig sowohl der Schule als auch dem angrenzenden Hallenbad zur Verfügung.

Geplanter Baubeginn ist im Frühjahr 2020, mit den Planungen wurden „Franz&Sue Architekten“ beauftragt. Während der rund eineinhalb Jahre dauernden Arbeiten werden die Schüler und Lehrer in ein Ersatzquartier ausgesiedelt. Im Herbst 2021 soll der Betrieb im erneuerten Gebäude wieder aufgenommen werden. Die Investitionen belaufen sich auf 21 Mio. Euro, die Arbeiten werden im Auftrag der Bundesimmobiliengesellschaft durchgeführt.