Jetzt gibt es sogar eine Petition für die Synagoge. Bekannte Persönlichkeiten wie Erika Pluhar und Eva Rossmann haben schon unterschrieben. Kundgebung: 28. Juni.

Von Thomas Schindler. Erstellt am 13. Juni 2019 (04:42)
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Auch die bekannte Künstlerin Erika Pluhar hat die Petition unterschrieben.

Der Kampf der Grünen für den Erhalt der ehemaligen Synagoge auf der Bahnstraße geht weiter. Mittlerweile wurde sogar eine Petition an den Nationalrat ins Leben gerufen, die auch von namhaften Persönlichkeiten unterschrieben wurde – zum Beispiel von Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin Erika Pluhar sowie von Autorin Eva Rossmann.

Gänserndorfs Grünen-Sprecherin Beate Kainz erklärt: „Ehemalige Synagogen sollten automatisch unter Schutz gestellt werden. Es muss ganz klar geregelt sein, wer im Verfahren Mitspracherecht hat und ob dafür öffentliche Gelder bereitgestellt werden können.“ Aus diesen Anliegen sei die Petition entstanden: „Darin geht es um eine eindeutige Regelung im Gesetz, als Grundlage für zukünftige Diskussionen.“

Den vollständigen Text der Petition findet man im Internet unter www.denk-mal.at, wo auch bereits der Countdown für die geplante Kundgebung zum 130-Jahr-Jubiläum des einstigen Gänserndorfer Bethauses aufscheint.

Wie berichtet, wird diese von Fred Härting veranstaltet. Sie findet am Freitag, 28. Juni, von 15 bis 18 Uhr auf der Bahnstraße vor der ehemaligen Synagoge statt. Musikalisch begleitet wird die Kundgebung von der Kletzmer-Band „Pallawatsch“. Kainz: „Wir freuen uns schon auf die angekündigten Redebeiträge der Teilnehmer.“