Kids beim Roten Kreuz am Vormarsch. Die seit 2016 bestehende Jugendgruppe erfreut sich großer Beliebtheit. Im Fokus stehen Erste Hilfe und soziales Handeln.

Von Manuel Mattes. Erstellt am 13. Juli 2018 (04:02)
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Gänserndorfs Rotkreuz-Bezirksstellenleiter Thomas Hasenberger sowie die Jugendbetreuerinnen Nathalie Karas und Marlene Ellend (v.l.).
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Für das Rote Kreuz ist heuer ein besonderes Jahr, gilt es doch, gleich zwei Jubiläen zu feiern – zum einen den 70. Geburtstag des Jugendrotkreuzes, zum anderen das 40-jährige Bestehen der Jugendgruppen. Grund genug, um auch die Nachwuchsarbeit in der Bezirkshauptstadt näher zu beleuchten.

Die Jugendgruppe ist seit Oktober 2016 aktiv, erfreut sich großer Beliebtheit und ist altersmäßig in zwei Untergruppen gestaffelt. Mit Nathalie Karas und Marlene Ellend kann sich Rotkreuz-Bezirksstellenleiter Thomas Hasenberger über zwei äußerst motivierte Gruppenleiterinnen freuen. „Unter anderem den beiden haben wir es zu verdanken, dass es Jugendarbeit bei uns gibt. Sie kamen zu mir und sagten, dass sie sich engagieren wollen“, so der passionierte Lehrer im NÖN-Gespräch.

"Erste Hilfe steht im Fokus"

Wie beschreiben die beiden 20-jährigen Studentinnen das Verhältnis zu „ihren“ Sprösslingen? „Wir werden einerseits als Vorbilder, andererseits aber auch als Kumpel wahrgenommen“, so Karas und Ellend unisono. Worauf legt man eigentlich bei den regelmäßigen Zusammenkünften wert? „Selbstverständlich steht die Erste Hilfe im Fokus, aber auch dem humanitären Völkerrecht und dem sozialen Handeln kommt ein großer Stellenwert zu.“

Ebenso gehören regelmäßige Ausflüge zu den Fixpunkten. Bei den Landesjugendlagern können die Kinder dann unter Beweis stellen, was sie so alles gelernt haben. Und: Im Jahr 2020 wird dem Bezirk eine besondere Ehre zuteil – dann wird das Landesjugendlager nämlich in Deutsch-Wagram ausgetragen. Nachwuchssorgen brauchen Hasenberger ebenfalls nicht zu plagen: „Viele der Kids haben Interesse bekundet, später auch die Sani-Ausbildung zu absolvieren.“

Dennoch: Das Rote Kreuz ist immer froh über neue Gesichter, sowohl bei den Burschen und Mädchen als auch bei den Jugendbetreuern, von denen es derzeit insgesamt zehn gibt.